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Eddie Seward wird in einem Monat 49 Jahre alt. Dass der US-Amerikaner noch immer topfit ist, hat er am Sonntag beim Saisonauftakt der BasCats bewiesen. Mit 24 Punkten war er zusammen mit Bakary Coulibali bester Werfer seines Teams. Foto: Unruh
Eddie Seward wird in einem Monat 49 Jahre alt. Dass der US-Amerikaner noch immer topfit ist, hat er am Sonntag beim Saisonauftakt der BasCats bewiesen. Mit 24 Punkten war er zusammen mit Bakary Coulibali bester Werfer seines Teams. Foto: Unruh
Basketball

Neuer Name, neue Halle: Viele Premieren beim Auftaktsieg der Cuxhaven BasCats

von Jan Unruh | 20.09.2026

Die Cuxhaven BasCats feierten in der neuen Cuxlandhalle einen lautstarken und erfolgreichen Start in die Saison. Vor 800 begeisterten Zuschauern drehten die BasCats das Spiel und sicherten sich einen knappen 84:80-Sieg gegen Oldenburg.

Neuer Name, neue Halle, viele neue Gesichter - die Basketballsaison hat begonnen. Und vieles ist neu. Für die Cuxhaven BasCats gab es gleich mehrere Premieren. Am Ende waren es aber die alten Bekannten, die für einen gelungenen und vor allem lauten Saisonstart in der 2. Basketball-Regionalliga sorgten.

Forte Energie RW Cuxhaven BasCats - Oldenburger TB 84:80 (11:16, 25:25, 16:17, 22:22): Schon deutlich vor Spielbeginn am Sonntagnachmittag füllte sich die Cuxlandhalle. Die Plätze im Oberrang waren schnell vergriffen, viele Zuschauer standen, die ausziehbaren Tribünen wurden nur zur Hälfte ausgefahren. Rund 800 Leute wollten sich den Saisonstart der Cuxhaven BasCats gegen den Oldenburger TB II nicht entgehen lassen. Zum einen lockte das Basketballspiel, zum anderen die neue Halle. Und die entwickelte am Ende die gewisse Energie, die sich die BasCats vorher erhofften. Apropos Energie: Mit Forte Energie hat der Verein einen neuen Namenspartner gewonnen. Die erste Herrenmannschaft tritt während der vereinbarten Partnerschaft unter der Bezeichnung "Forte Energie RW Cuxhaven BasCats" an. Die Zusammenarbeit ist zunächst auf drei Spielzeiten bis zum 30. Juni 2029 angelegt.

Bernd Köpcke (l.), Vorsitzender von Rot-Weiss Cuxhaven und Dr. Thomas Kalkau freuen sich auf die Zusammenarbeit in den kommenden drei Spielzeiten. Foto: Unruh

Zu Beginn der Partie hakte das Zusammenspiel der Cuxhavener aber noch ein wenig. Die Aufregung war zu spüren. Ob es an der neuen Halle lag? An den vielen neuen Spielern? Oder an der Lautstärke der Zuschauer? "Von allem ein wenig", sagte Trainer Dennis Tiedemann nach der Partie, als die Zuschauer die Mannschaft noch lautstark feierten. Denn die anfängliche Nervosität verflog im Laufe des Spiels. Im zweiten Viertel lagen die BasCats zwischenzeitlich mit 18 Punkten zurück. Tiedemann war unzufrieden. Ab dem dritten Viertel waren sie aber griffiger und treffsicherer. Das lag vor allem an den Routiniers im Team.

Erinnerungen an alte BasCats-Zeiten

Trainer Tiedemann vertraute nun mehr seinen alten Hasen um Eddie Seward und Darron McDuffie. Die Rotation wurde wieder kleiner. Während in den ersten beiden Vierteln noch alle elf Spieler zum Einsatz kamen, waren es in der zweiten Hälfte nur noch acht. Die steckten aber nie auf - und nutzten den sogenannten sechsten Mann. Das Publikum wurde in der Schlussphase zum Faktor. Im Vergleich zur Rundturnhalle ist die Cuxlandhalle noch ein Stückchen lauter. "Ich fühlte mich an ganz alte BasCats-Zeiten erinnert", sagte Tiedemann nach dem Spiel. 
Die Begegnung kippte jedenfalls in Richtung der Cuxhavener. Ende des dritten Viertels glich Darron McDuffie nach langer Zeit den Spielstand aus (53:53). Er animierte mehrfach die Zuschauer in der Halle, riss die Arme in Richtung der Tribünen nach oben. Es funktionierte. Auch weil sich seine Mitspieler von der Euphorie anstecken ließen. Bakary Coulibali und Eddie Seward dominierten nun die Körbe, holten sich immer wieder die Rebounds. Zwei wichtige sammelte Coulibali in der Schlussphase. Spielentscheidend war der Ballgewinn nach einem verworfenen Freiwurf des dänischen Neuzugangs Kristian Solsten Willumsen zehn Sekunden vor Schluss. Anschließend wurde Darron McDuffie gefoult, der die entscheidenden zwei Freiwürfe zum 84:80-Endstand verwertete. "Wir dürfen nie aufhören zu kämpfen", lautete das Fazit des Trainers.

Bakary Coulibali holte sich in der Schlussphase ganz wichtige Rebounds, die am Ende entscheidend waren. Foto: Unruh

Das haben seine Jungs beherzigt, trotz einiger Unzulänglichkeiten im eigenen Spiel. Wichtig war am Ende aus sportlicher Sicht der Sieg. Und dann war da noch der Faktor Cuxlandhalle. "Das war schon toll", sagte Tiedemann. Die Stimmung war aus seiner Sicht auch ein Grund, dass die Partie noch umgebogen wurde. "Die Zuschauer haben die Jungs anfangs gehemmt, am Ende aber beflügelt", so Tiedemann. 

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Jan Unruh

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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