Neues Beachsportfeld für Altenwalde: Sand statt Rasen, nicht nur für die Schule
In Altenwalde entsteht ein öffentliches Beachsportfeld, das nicht nur Schulen, sondern auch Vereinen und Freizeitsportlern neue Möglichkeiten bietet. Die multifunktionale Anlage ist frei zugänglich. Die Bauarbeiten starten nach den Sommerferien.
Ob Beachvolleyball oder Beachhandball - in Altenwalde entsteht eine neue Anlaufstelle für den Sandsport. Hinter dem Hallenbad auf dem Gelände der Geschwister-Scholl-Realschule wird nach den Sommerferien ein öffentlich zugängliches Beachsportfeld gebaut. Die Anlage soll nicht nur den Schulsport bereichern, sondern auch Vereinen und Freizeitsportlern zusätzliche Trainings- und Spielmöglichkeiten bieten.
Geplant ist ein 33 mal 15 Meter großes Beachsportfeld, das als multifunktionale Freizeitanlage ausgelegt ist. Gespielt werden können dort künftig Beachvolleyball und Beachhandball. "Es soll für alle zugänglich sein", sagt Cuxhavens Oberbürgermeister Uwe Santjer. Das Gelände werde nicht eingezäunt und könne jederzeit genutzt werden. Gleichzeitig soll die Anlage den Vereinen als zusätzliche Trainingsmöglichkeit dienen. "Er soll auch als weiterer Trainingsplatz außerhalb des Strandes dienen", so Santjer. Zudem verspreche man sich, den Schulsport attraktiver zu machen und Kinder sowie Jugendliche langfristig für den Vereinssport zu gewinnen.
Auch der Landkreis sieht in dem Standort große Vorteile. "Der Standort macht total Sinn, weil er nahe an der Schule und am TSV ist", erklärt Jürgen Schulz, Bereichsleiter Bildung und Sport beim Landkreis Cuxhaven. Das Beachsportfeld sei aber insbesondere für den Schulsport eine deutliche Bereicherung. Rund 55.000 Euro kostet das Vorhaben. Mehr als 35.500 Euro stammen aus Fördermitteln der LEADER-Region Wesermünde Nord. Weitere 3000 Euro steuert der Förderverein der Geschwister-Scholl-Schule bei, den Rest finanziert der Landkreis Cuxhaven. Die Bauarbeiten sollen nach den Sommerferien beginnen, die Fertigstellung ist für Ende November vorgesehen.

Das Beachsportfeld ist eines von mehreren Sportprojekten, die die LEADER-Region Wesermünde Nord in der laufenden Förderperiode 2023 bis 2027 unterstützt. Bereits umgesetzt wurden unter anderem die Modernisierung des Freibads Midlum mit neuer Rutsche und Themenspielplatz, das öffentliche Sportangebot im Wernerwald, die Erweiterung des Kletterparks Sahlenburg sowie die Aufwertung des Turnierplatzes des Ritzebüttler Reitclubs. Auch die LEADER-Region Wesermünde Süd fördert Sportprojekte - darunter Multifunktionsspielfelder in Hagen und Lunestedt.
LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union zur Entwicklung ländlicher Regionen. Ziel ist es, gemeinsam mit Kommunen, Vereinen und weiteren regionalen Akteuren Projekte umzusetzen, die die Lebensqualität vor Ort nachhaltig verbessern. Finanziert werden die Vorhaben aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), ergänzt durch Mittel von Bund, Ländern und Kommunen. In der laufenden Förderperiode von 2023 bis 2027 gibt es in Niedersachsen 68 LEADER-Regionen, bundesweit sind es 372.
Ergänzend zu den LEADER-Projekten profitiert der Sport im Landkreis auch von weiteren Förderprogrammen. So erhielt der Landkreis für den Ersatzneubau der Rundturnhalle drei Millionen Euro aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur". Bereits 2022 war zudem die Sporthalle der Geschwister-Scholl-Schule in Altenwalde mit 400.000 Euro aus dem Sportstättensanierungsprogramm des Landes Niedersachsen saniert worden.
CNV-Newsletter
Wissen, was im Cuxland los ist: Alle wichtigen Nachrichten aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven direkt in Ihr Postfach. Hier für den CNV-Newsletter anmelden.