TSV Altenwalde macht den Duhner Strand wieder zur Beachhandball-Bühne
Spektakuläre Würfe und packende Spiele: Das Beachhandball-Fun-Turnier am Duhner Strand lockt 51 Teams und Zuschauer an. Die Damenfinale setzen dieses Jahr den glanzvollen Schlusspunkt.
Wenn am Wochenende am Duhner Strand wieder spannende Wettkämpfe zu verfolgen sind, bei denen sich die Spielerinnen und Spieler spektakulär in den Sand werfen, dann ist der "hummel Beach Cup" zurück. Zum 29. Mal richtet der TSV Altenwalde am Sonnabend und Sonntag (1./2. August) eines der traditionsreichsten Beachhandball-Turniere Norddeutschlands aus. Bereits am heutigen Freitag reisen die Mannschaften an und stimmen sich gemeinsam auf das sportliche Wochenende ein.
Insgesamt gehen 51 Teams mit knapp 600 Spielerinnen und Spielern an den Start. Das Teilnehmerfeld setzt sich aus 27 Frauen- und 24 Männerteams zusammen. Hinzu kommen drei Mixed-Mannschaften, die bei den Herren mitspielen - darunter die "Sandpfeifen", ein Team aus Beachhandball-Schiedsrichterinnen und -Schiedsrichtern. Auch wenn das Turnier damit etwas kleiner ausfällt als in den vergangenen Jahren, sieht Mitorganisator Marcel Boigk darin keinen Grund zur Sorge. "Es gibt inzwischen viele Angebote, Beachhandball zu spielen. Vielleicht waren einige Teams dieses Jahr woanders unterwegs und kommen im nächsten Jahr wieder nach Cuxhaven", sagt er.
Gespielt wird parallel auf neun Spielfeldern entlang des Duhner Strandes. Mittelpunkt des Geschehens ist erneut die Sparkassen-BeachArena, auf der die wichtigsten Begegnungen und die Finalspiele stattfinden. Aus Sicht des Gastgebers sind zahlreiche Mannschaften vertreten. Bei den Männern wollen die Titelverteidiger "Altenwalder Youngsters" ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen. Außerdem gehen mit den "Deichpiloten", "Peters Aale" und der "Zufallstruppe 404" drei weitere Altenwalder Teams ins Rennen. Bei den Frauen vertreten die "Beach Bunnies", die "Glücksbärchies" und die "Blauen Piraten" die Farben des TSV. Insgesamt sollten acht Altenwalder Mannschaften teilnehmen.

Für Marcel Boigk bedeutet das Turnier in diesem Jahr eine ungewohnte Rolle. Der Organisator kann selbst wieder auf dem Spielfeld stehen. Möglich macht das die Digitalisierung des Turnierablaufs. "Über die Beachhandball-App können alle Spiele live verfolgt werden. Dort gibt es den kompletten Spielplan, Ergebnisse und den Turnierbaum. Das kam im vergangenen Jahr super an", sagt Boigk. Gleichzeitig spare die digitale Organisation dem Helferteam viel Zeit, weil Ergebnisse und Spielpläne nicht mehr manuell gepflegt werden müssen.
Sportlich beginnt das Turnier am Sonnabend um 10 Uhr. Bis etwa 18 Uhr laufen die Vorrunden- und Platzierungsspiele. Am Sonntag startet der Spielbetrieb ebenfalls um 10 Uhr, ehe ab 14 Uhr die Finalrunden beginnen. Für den Abschluss hat sich Marcel Boigk diesmal eine kleine Änderung überlegt. Statt wie gewohnt die Herren als letztes auflaufen zu lassen, bildet erstmals das Damenfinale den Höhepunkt des Turniers. "Ich habe mir gedacht, ich drehe das Ganze einfach mal um." So oder so dürfte es für die Zuschauer viele lohnenswerte Partien an diesem Wochenende zu sehen geben.
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