Sarah Linh Giesche hat die Oldenburger Abwehr ausgetrickst und markiert in dieser Szene einen ihrer insgesamt drei Treffer. Foto: Witthohn
Sarah Linh Giesche hat die Oldenburger Abwehr ausgetrickst und markiert in dieser Szene einen ihrer insgesamt drei Treffer. Foto: Witthohn
Handball

Nur sechs Tore vor der Pause: Bei den Altenwalder Frauen fehlt das Erfolgserlebnis

von Herwig V. Witthohn | 15.03.2026

Nach einer desaströsen ersten Halbzeit mussten sich die Landesliga-Handball-Frauen des TV Altenwalde dem VfL Oldenburg III mit 19:36 geschlagen geben. Der Gang in die Regionsoberliga ist nicht mehr zu vermeiden.

TSV Altenwalde - VfL Oldenburg III 19:36 (6:21): Was war das für eine erste Halbzeit? Unglaubliche viele überhastete Fehlwürfe, Pässe, die nicht gefangen wurden und zahlreiche Missverständnisse. Die Altenwalderinnen durften die ersten 30 Minuten ruhig vergessen, denn das hatte mit Handball auf Landesliga-Niveau wenig zu tun. Kein Wunder, dass nur sechs eigene Treffer zu Buche standen, Oldenburg aber bereits 21 Mal in Altenwalder Netz getroffen hatte.

Immerhin zeigte die Kabinenansprache von Trainerin Miriana Schnautz Wirkung. Die Zuschauer in der Franzenburger Halle sahen in der zweiten Halbzeit eine andere Altenwalder Mannschaft. Der Kampfgeist war geweckt, das Passspiel genauer und die Abschlüsse effektiver. So konnten die Gastgeberinnen die zweite Hälfte fast ausgeglichen bestreiten (13:15). Der Tabellendritte aus Oldenburg hatte dabei nicht zurückgeschaltet, sondern spielte weiter offensiv nach vorn.

Am Ende ein verdienter Erfolg der Gäste und nach der ersten Halbzeit geht der Sieg auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Auf die Altenwalder wartet eine Menge Arbeit, um aus dem Tief wieder herauszukommen.

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Herwig V. Witthohn

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