Personalsorgen überschatten Derby zwischen FC Cuxhaven und TSV Geversdorf
Nach nervenaufreibenden Siegen am Wochenende treffen der FC Cuxhaven und der TSV Geversdorf am Sonntag direkt aufeinander. Beide Teams wollen den Schwung nutzen, doch personelle Ausfälle auf beiden Seiten trüben die Stimmung.
Das vergangene Wochenende lief für beide Mannschaften gut. Sowohl der FC Cuxhaven als auch der TSV Geversdorf feierten ihre ersten Siege in diesem Jahr in der Fußball-Bezirksliga. Wer kann den Schwung ins direkte Duell am Sonntag mitnehmen?
FC Cuxhaven - TSV Geversdorf (So. 15 Uhr): An das Hinspiel erinnern sich beide Mannschaften eher ungern zurück. Ein wilder Schlagabtausch im Ostestadion endete damals 5:5-unentschieden. Geversdorf führte zur Halbzeit bereits mit 4:1, kurz vor Schluss drehte der FC die Partie (4:5), ehe der TSV in der Schlusssekunde zum 5:5 ausglich. "Ein verrücktes Spiel", sagt Geversdorfs Co-Trainer Reiner Blohm. Auch Cuxhavens Trainer Timo Szybora will am Sonntag einiges anders machen als im Hinspiel. "Wir müssen auf jeden Fall wacher starten als damals", sagt er. Szybora erwartet ein ähnlich kampfbetontes Spiel wie am vergangenen Wochenende in Bokel. Doch mit einem Erfolg möchte der FC weiter in der oberen Tabellenregion mitmischen. Derzeit stehen die Cuxhavener auf Platz acht mit 33 Punkten. Von einer solchen Punktausbeute träumt man in Geversdorf. Die Oste-Kicker befinden sich mitten im Kampf um den Klassenerhalt, stehen sogar auf einem Abstiegsplatz, haben aber neuen Mut geschöpft.
Am vergangenen Wochenende feierten sie einen enorm wichtigen 2:1-Erfolg gegen Drochtersen/Assel III. Der Sieg hat Auftrieb gegeben, auch wenn dieser Schwung durch viele personelle Ausfälle am Sonntag wieder etwas verloren gegangen ist. Gleich neun potenzielle Stammspieler fehlen dem TSV, darunter Kapitän Felix Miertsch, Mittelfeldmotor Mark Ramm und auch der gesperrte Jannik von Essen. "Wir reisen mit letztem Aufgebot an. Wir müssen uns etwas einfallen lassen", sagt Blohm. Er bedauert es, dass der FC einer Spielverlegung nicht zugestimmt hat. Szybora verteidigt sich. "Auch wir haben Personalsorgen", sagt er. An den Ausweichterminen wären diese nach seiner Aussage noch deutlich größer gewesen. Dem FC fehlen am Sonntag neben Stürmer Niko Grabowski noch einige weitere Akteure. Dennoch freut sich Timo Szybora auf das Spiel. "Das erste Mal auf Grodener Rasenplatz in diesem Jahr", so Szybora.
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