Nur ein Punkt trennt die Cuxhavener Rivalen: Rot-Weiss und Altenwalde vor Stadtderby
Derbyzeit in Cuxhaven: Rot-Weiss empfängt den TSV Altenwalde in der Fußball-Bezirksliga. Eine Partie, die Spannung verspricht - nicht nur wegen des Derbycharakters.
Die Vorfreude steigt. Das nächste Cuxhavener Stadtderby in der Fußball-Bezirksliga steht an. Und erneut steigt es auf der Kampfbahn. Rot-Weiss Cuxhaven empfängt am Sonnabend, 3. Oktober, ab 18 Uhr den TSV Altenwalde. Für beide ist es mehr als nur ein Derby.
Denn es ist zugleich auch ein absolutes Topspiel in der Bezirksliga. Altenwalde ist seit fünf Spielen ungeschlagen und steht aktuell auf Platz drei der Tabelle - und damit einen Platz und einen Punkt vor Rot-Weiss Cuxhaven. Altenwalde ist gut drauf. Das weiß auch Cuxhavens Teammanager Daniel Gonzalez. Er freut sich auf das Derby. "Ich weiß, dass Altenwalde voll da sein wird. Aber das werden wir auch sein", sagt er. In der vergangenen Trainingswoche wurde die ärgerliche Niederlage beim Aufstiegsfavoriten VfL Güldenstern Stade intensiv aufgearbeitet. "Es war einfach mehr drin", sagt Gonzalez. Doch für ihn und seine Mannschaft geht der Blick nach vorn. Es wartet der nächste Gegner aus der Spitzengruppe. "Es wird aber ein ganz anderes Spiel", sagt Gonzalez. Nicht nur, weil es ein Stadtderby mit reichlich Emotionen ist, sondern auch, weil die Spielanlagen von Güldenstern Stade und Altenwalde unterschiedlich sind. "Wenn wir unsere Leistung abrufen, dann sind wir Favorit", sagt Daniel Gonzalez. Dennoch sieht er ein Spiel auf Augenhöhe. Nach dem frühen Trainerwechsel befinden sich die Cuxhavener noch in einem Prozess, wie Gonzalez sagt. "Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen", so der Teammanager weiter. Dennoch ist das Ziel für das Wochenende klar: "Wir wollen und müssen gewinnen", sagt Gonzalez. Das gleiche Ziel hat Altenwaldes Trainer Cristiano Da Cruz Cunha auch. "Wir haben einen Titel zu verteidigen", sagt er. In der vergangenen Saison wurden die Altenwalder selbsternannte "Stadtmeister" und haben kein einziges Derby verloren. Auch an die Kampfbahn hat er gute Erinnerungen. "Wir haben Respekt, aber keine Angst", sagt er. Da Cruz Cunha erwartet ein Spiel mit offenem Visier, zwei offensiv ausgerichtete Mannschaften. "Am Ende wird die Effektivität entscheiden", prognostiziert der Altenwalder Coach. Personell sieht es bei beiden Teams gut aus. Schmerzhaft ist aufseiten von Rot-Weiss der Ausfall von Dragan Millé, der sich im Stade-Spiel schwerer am Fuß verletzte und bis zum Ende des Jahres auszufallen droht. Dafür kehrt aber Cuxhavens bester Torschütze Gabriel Costa nach abgesessener Sperre zurück in den Kader. Auf Altenwalder Seite fällt nur der ortsabwesende Sebastian Jark aus. "Am Ende ist es egal, wer auf dem Platz steht. Wir haben Bock", so Altenwaldes Trainer.
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