Hannes Herting holt mit dem deutschen Team im Doppelvierer bei den Wettkämpfen im schweizerischen Luzern die Goldmedaille. Foto: Deutscher Ruderverband
Hannes Herting holt mit dem deutschen Team im Doppelvierer bei den Wettkämpfen im schweizerischen Luzern die Goldmedaille. Foto: Deutscher Ruderverband
Wettbewerb in der Schweiz

Otterndorfer Ruderer glänzen international: Gold und Silber für Herting und Eibich

von Denice May | 29.07.2026

Die Nachwuchsruderer Hannes Herting und Thore Eibich feiern bei der Coupe de la Jeunesse in Luzern beeindruckende Erfolge mit zweimal Gold und dreimal Silber und beweisen ihr internationales Spitzenniveau.

Während sich Christopher tom Wörden gemeinsam mit Trainer Michael Ramm auf die Junioren-Weltmeisterschaften in Bulgarien vorbereitet, haben seine Vereinskollegen Hannes Herting und Thore Eibich bereits internationale Medaillen gesammelt. Bei der Coupe de la Jeunesse auf dem Rotsee in Luzern (Schweiz) gehörten die beiden Nachwuchsruderer des TSV Otterndorf zu den erfolgreichsten deutschen Athleten. Am Ende standen zweimal Gold und dreimal Silber zu Buche.

Die Coupe de la Jeunesse zählt zu den wichtigsten internationalen Nachwuchsregatten Europas. Auf der traditionsreichen Regattastrecke in Luzern treffen sich jedes Jahr die besten U19-Ruderinnen und -Ruderer zahlreicher Nationen und sammeln erste Erfahrungen auf internationalem Spitzenniveau. Für Hannes Herting begann das Wochenende perfekt.

Die deutsche Crew um Hannes Herting dominierte bereits den Vorlauf im Doppelvierer und ließ im Finale nichts anbrennen, setzte sich souverän gegen Großbritannien und Italien durch. Foto: Deutscher Ruderverband

Gemeinsam mit seiner Crew dominierte er bereits den Vorlauf im Doppelvierer und ließ im Finale nichts anbrennen. Deutschland setzte sich souverän gegen Großbritannien und Italien durch und sicherte sich die Goldmedaille. "Die Strecke ist total schön. Ich glaube, sie ist eine der schönsten der Welt", schwärmt Herting. "Wir hatten perfekte Bedingungen und haben souverän gewonnen." Auch einen Tag später gewann das deutsche Boot zunächst wieder seinen Vorlauf und ging als Favorit ins Finale. Diesmal entwickelte sich jedoch ein anderes Rennen. Großbritannien, am Vortag noch Zweiter, hatte seine Taktik angepasst und setzte sich früh entscheidend ab. Deutschland konnte den Rückstand nicht mehr schließen und gewann hinter den Briten die Silbermedaille. "Wir hatten auf den Sieg gehofft. Aber die Briten hatten aus dem Rennen zuvor gelernt und sind schneller rausgefahren. Das konnten wir nicht mehr aufholen", sagt Herting. "Mit dem gesamten Wochenende bin ich aber sehr zufrieden."

Im Zweier ohne Steuermann ruderte der Otterndorfer Thore Eibich gemeinsam mit seinem Partner Malte Brackhahn aus Hannover an beiden Wettkampftagen auf Rang zwei. Foto: Ralf Knockel

Auch Thore Eibich durfte sich über starke Resultate freuen. Im Zweier ohne Steuermann ruderte der Otterndorfer gemeinsam mit seinem Partner aus Hannover an beiden Wettkampftagen auf Rang zwei. In beiden Finals musste sich das deutsche Boot lediglich Großbritannien geschlagen geben. Dafür durfte Thore Eibich im Mixed-Achter jubeln. Die Bootsklasse wurde in Luzern erstmals im Rahmen der Coupe de la Jeunesse ausgetragen - und Deutschland dominierte den Wettbewerb. Mit deutlichem Vorsprung gewann die Crew die Goldmedaille. "Es hat echt Spaß gemacht, dass wir so dominiert haben", sagt Eibich. Auch mit seinen beiden Silbermedaillen im Zweier ohne Steuermann zeigt er sich zufrieden. "Es ist dort wirklich sehr schön und eine gute Erfahrung, auf der Strecke zu fahren, auf der sonst die Profiruderer unterwegs sind. Sich mit den anderen Nationen zu messen, hat viel Spaß gemacht." Mit zweimal Gold und dreimal Silber kehrten Hannes Herting und Thore Eibich nach Otterndorf zurück und haben jetzt erst einmal zwei Wochen Trainingspause. Martin Ramm, Trainer von den beiden, hat den Wettkampf übrigens aus der Ferne verfolgt und freut sich über den Erfolg der beiden Nachwuchstalente: "Das war eine tolle Leistung und ich freue mich für die beiden." 

Thore Eibich beendet das Wettkampfwochenende in Luzern mit Silbermedaillen im Zweier ohne Steuermann und zeigt sich damit zufrieden. Foto: Ralf Knockel

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