Dobrock-Reitturnier 2026 in der Wingst: Das erwartet Besucher beim 118. Turnier
Das traditionsreiche Dobrock-Reitturnier lockt mit spannenden Neuerungen und hochkarätigem Reitsport. Vom 13. bis 16. August treffen sich Spitzenreiter und regionale Talente auf dem ältesten Turnier Deutschlands.
Nationale und internationale Spitzenreiter sowie die regionale Reiterei treffen sich vom 13. bis 16. August auf dem Dobrock. Das älteste Reitturnier Deutschlands wird zum 118. Mal ausgetragen. Es verspricht hochklassigen und spannenden Reitsport in allen Leistungsklassen.
Das traditionelle Dobrock-Turnier hat einige Neuerungen im Gepäck. Zum einen ist da die neue Meldestelle, die erst vor Kurzem fertiggestellt wurde. Der moderne Holzbau, mit Unterstützung von Sponsoren und viel Eigenleistung erstellt, bildet das neue Schmuckstück auf dem großen Turnierplatz. Nach und nach will sich der Unterelbesche Renn-, Reit- und Fahrverein als Turnierveranstalter weiterer baulicher Verbesserungen annehmen, um das Reiterstadion für Zuschauer wie Aktive attraktiv zu halten. Neben den bekannten Höhepunkten wie dem mit 15.000 Euro hochdotierten Großen Preis des Landkreises im Springen (S***) und der Dressur (Grand Prix Special), dem Deister-Springpferdechampionat oder der Fohlen-Auktion am Freitagabend wird es einen neuen Programmpunkt am Sonnabendabend geben, einen Schauwettkampf der Vereine des Unterelbeschen. Dabei demonstrieren die teilnehmenden Vereine verschiedene Schaubilder rund ums Pferd, die von einem Richtergremium bewertet werden.

In sieben Minuten eine Geschichte erzählen
Entscheidend ist, dass die Vereine in sieben Minuten eine gute Geschichte erzählen, sagt Turnierchef Moritz Friemelt. Dank eines großzügigen Sponsors ist der Schauwettkampf mit insgesamt 3000 Euro dotiert, was den Wettkampf für die Reitvereine noch attraktiver macht. Außerdem gibt es einen Sonderehrenpreis für den größten Fanclub im Publikum. Ziel ist es, die Vereine des Unterelbeschen zu fördern und den Reitsport in der Region insgesamt zu stärken, sagt Friemelt.
Preisgelder in Höhe von insgesamt 3000 Euro
Im Anschluss wird es ein Zeitspringen der Klasse L geben. Dabei ist die Hälfte der beweglichen Hindernisse in Naturoptik - wie bei einem Geländeritt - gehalten. Auch hier sind Preisgelder in Höhe von insgesamt 3000 Euro zu gewinnen. Der Sonnabendabend soll auf diese Weise aufgewertet und für das Publikum zum Anziehungspunkt gemacht werden.
Eine deutliche Aufwertung hat auch der Dressurbereich erhalten. Nicht nur die Anlage ist ansprechender gestaltet worden. Die Dressurreiterinnen und Reiter erhalten auch mehr Startmöglichkeiten. Schon am ersten Turniertag, dem Donnerstag, können Dressuren der leichten und mittleren Leistungsklasse geritten werden. Und es wird im Laufe des Turnierwochenendes noch mehr Dressurprüfungen mit hohem Schwierigkeitsgrad geben, um Pferden und Reitern zusätzliche reizvolle Startmöglichkeiten zu geben. An den vier Turniertagen wird es wieder mehr als 50 Einzelprüfungen geben. Die Turnierleitung erwartet erneut ungefähr 500 Reiterinnen und Reiter mit bis zu 2000 Pferden und rund 3000 Starts.
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