210 Demonstranten bei Versammlung in Cuxhaven: Teilnehmer bekunden Solidarität
Mitten im Schneegestöber versammelten sich über 200 Menschen in Cuxhaven, um zu demonstrieren. Fahnen wehten, Slogans erklangen, während die Demonstranten durch die Straßen zogen.
Kundgebung im Schnee: Eine dreistellige Zahl an Menschen hat am Montag (26. Januar 2026) eineinhalb Stunden lang demonstriert. Thema war nach Angaben der Polizeiinspektion Cuxhaven "Unterdrückung von Kurdistan in Syrien".
Die angemeldete Versammlung begann um 16 Uhr auf dem Kaemmererplatz. Nach einer Auftaktkundgebung setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung: Die Teilnehmer, darunter sowohl Erwachsene als auch Kinder, zogen durch die Bahnhofsstraße bis zum Bahnhof und zurück. Schlusspunkt war eine Abschlusskundgebung. Die Polizei sprach von etwa 210 Teilnehmern.
Die Demonstranten versammelten sich in der Mitte des Kaemmererplatzes und stellten sich im Kreis auf: Der Versammlungsleiter gab etwas vor, worauf die Menge laut antwortete. Viele Teilnehmer hatten kurdische Fahnen dabei. Andere hatten Plakate gebastelt. Auf einem großen Banner stand "Solidarität mit Rojava", ein de facto autonomes Gebiet im Nordosten von Syrien. "Selbstverwaltung aufbauen, Staat abschaffen", lautete die Forderung auf dem Banner. Gegen 17.30 Uhr endete die Versammlung. "Der Verlauf war störungsfrei", zog die Polizei ein Fazit. Zu Verkehrsbeeinträchtigungen sei es nicht gekommen.