Bereit für den Abriss der alten Sparkassengeschäftsstelle und den Neubau an gleicher Stelle in Altenbruch: Die Vorstände Axel Lohmeier und Kai Mangels mit Lüdke-Bau-Geschäftsführer Helge Dunker und Architekt Mathias Renner (v.l.). Foto: Rohde
Bereit für den Abriss der alten Sparkassengeschäftsstelle und den Neubau an gleicher Stelle in Altenbruch: Die Vorstände Axel Lohmeier und Kai Mangels mit Lüdke-Bau-Geschäftsführer Helge Dunker und Architekt Mathias Renner (v.l.). Foto: Rohde
Abriss hat begonnen

Neuer Service in Altenbruch: Sparkasse startet Bau einer modernen Filiale

von Ulrich Rohde | 10.11.2025

Die Stadtsparkasse hat den Abriss ihrer alten Filiale in Altenbruch gestartet und bereitet damit den Weg in die Zukunft. Ein moderner Neubau soll Kundinnen und Kunden nicht nur Service, sondern auch Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit bieten.

Wer jetzt die Filiale der Stadtsparkasse in Altenbruch besuchen möchte, muss sich auf ein paar Veränderungen einstellen. Vor dem Gebäude stehen zwei Container, ein roter Selbstbedienungspavillon und daneben ein Bau-Container, in dem persönliche Beratung stattfindet. Das Sparkassengebäude selbst wird es nicht mehr lange geben, denn es wird seit Montag abgerissen.

Die in die Jahre gekommene Zweigstelle wird durch einen Neubau am selben Platz ersetzt. Schon Anfang Dezember soll von dem Gebäude nichts mehr zu sehen sein. Es ist das erste Mal, dass die Stadtsparkasse eine abgängige Geschäftsstelle abreißt und an gleicher Stelle eine moderne Filiale errichtet. Im September hatte der Sparkassenvorstand eine Serviceoffensive angekündigt. Wie berichtet, wird dafür nicht nur eine neue Zweigstelle in Altenbruch entstehen, sondern es werden mehrere Standorte in der Stadt mit SB-Pavillons besetzt, darunter in Groden und Döse.

Schon im Mai soll die neue Zweigstelle eröffnet werden

Derzeit wird die alte Filiale in Altenbruch entkernt. Voraussichtlich ab Mittwoch rückt schweres Gerät für den Abriss an. Als Generalunternehmen für den Abriss und den Neubau wurde die Firma Lüdke Bau beauftragt. Das neue Gebäude soll im Stil der bereits eröffneten Filiale in Altenwalde entstehen - und das im Schnellverfahren. Lediglich sechs Monate sind für den Bau vorgesehen. Bereits im Januar kommenden Jahres soll Richtfest gefeiert werden. Und im Mai ist - wenn das Wetter mitspielt - die Eröffnung der Filiale vorgesehen, die im Sinne der Nachhaltigkeit mit Photovoltaik und Wärmepumpe versehen wird. Die barrierefreie Filiale wird auf rund 230 Quadratmetern Fläche neben vier Beratungszimmern und fünf Arbeitsplätzen für die Mitarbeitenden auch einen Service- sowie einen SB-Bereich bieten. "Damit schaffen wir einen spürbaren Mehrwert für die Menschen in unserer Stadt", sagt der Vorstandsvorsitzende Kai Mangels.

Der rote Selbstbedienungspavillon - in den nächsten Monaten sollen davon mehrere im Stadtbild sichtbar werden - steht für Bargeldabhebungen und SB-Services täglich von 6 bis 22 Uhr auf dem bisherigen Grundstück bereit. Mit diesen Öffnungszeiten folgt die Stadtsparkasse den Empfehlungen zum Nachtverschluss des Arbeitskreises "Runder Tisch Geldautomatensprengungen".

Service-Container von 8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet

Seit Montag ist der personenbesetzte Service-Container in Sparkassenoptik täglich von 8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. Persönliche Beratungsgespräche bietet die Stadtsparkasse während der Übergangszeit im Beratungscenter Rohdestraße an. "Ein klares Bekenntnis zum Standort Altenbruch", sei der Neubau, so Vorstand Axel Lohmeier. "Unser Versprechen mit der Serviceoffensive lautet: Wir sind da, wo die Menschen sind."

Kranke Blutbuche wird entfernt und durch einen gesunden Baum ersetzt

Die große Blutbuche an der Ecke Osterstraße/Altenbrucher Markt wurde als irreparabel krank identifiziert und wird aufgrund eines Gutachtens und durch Bestätigung der unteren Naturschutzbehörde entfernt. Das Gesamtbild am zentralen Altenbrucher Marktplatz soll erhalten bleiben, daher pflanzt die Stadtsparkasse nach Abschluss der Bauarbeiten wieder eine Blutbuche an geeigneter Stelle. Nach Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde werden auf dem Grundstück weitere Gehölze im Zuge des Abrisses entfernt. Schützenswerte Gehölze bleiben jedoch trotz des Bauprojektes auf dem Grundstück erhalten. Vor Beginn der Arbeiten wurde das Gelände in Zusammenarbeit mit der Igelhilfe und dem NABU mit einem Spürhund nach Igeln, Vögeln, Fledermäusen und anderen Tieren abgesucht.

Für einen verbesserten Wasserschutz richtet die Sparkasse außerdem einen fünf Meter breiten Räumstreifen am Altenbrucher Kanal ein. Damit erhält der Wasserverband erstmals einen geeigneten Zugang zu dem Gewässer.

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Ulrich Rohde

Redaktionsleiter
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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