Acht Wochen Dreharbeiten und dutzende gekochte Löffel: Anne Brandes im Finale von „The Taste“. Foto: Joyn/Benedikt Müller
Acht Wochen Dreharbeiten und dutzende gekochte Löffel: Anne Brandes im Finale von „The Taste“. Foto: Joyn/Benedikt Müller
Staffelfinale bei "The Taste"

Anne Brandes aus Cuxhaven im TV-Finale von "The Taste": Erfahrungen und Pläne danach

von Tim Larschow | 17.12.2025

Die 14. Staffel der Kochshow "The Taste" ist beendet. Kurz nach dem Finale mit Gastjuror und Drei-Sterne-Koch Edip Sigl spricht die Cuxhavener Profiköchin Anne Brandes über ihre Reise in der Sendung und darüber, wie es für sie nun weitergeht.

"Ich habe ein wunderbares Finale erlebt. Natürlich muss ich gestehen, dass ich kurz frustriert war, weil ich direkt in der ersten Runde rausgeflogen bin. Aber ich war so zufrieden mit meinem Löffel, und der Weg war lang, das war schon okay", resümiert Anne Brandes im Gespräch mit cnv-medien.de. Trotz des frühen Ausscheidens hatte sie noch einen Auftritt - und das gemeinsam mit Teamkollege Pako.

Pako Ködel kochte sich unter die finalen drei Köche. In der letzten Runde durften sich die Finalisten einen ehemaligen Kandidaten zur Unterstützung holen, und Pako wählte Anne. "Dass ich nochmal kochen durfte und Teil der letzten Löffel sein konnte, war einfach berauschend", beschreibt die junge Profiköchin.

Karrierechancen nach der Fernsehkochshow

Anne Brandes hat durch "The Taste" nicht nur viel gelernt, es sind auch Freundschaften entstanden. "Mit einigen Kandidaten und Kandidatinnen habe ich immer noch Kontakt, und wir wollen auch versuchen, uns zu besuchen. Ganz tolle Menschen durfte ich in der Zeit kennenlernen", sagt die Altenbrucherin.

Auch wenn Anne Brandes früh im Finale ausschied, kochte sie den Gewinnerlöffel, zusammen mit dem späteren The-Taste-Sieger und Teamkollegen Pako Ködel. Foto: Joyn/Benedikt Müller

 Gedreht wurde schon im Juni. Zu Tim Raue habe sie seit dem Staffelfinale keinen regelmäßigen Kontakt. "Ich weiß aber, dass ich mich immer bei ihm melden kann, wenn ich mal etwas brauche oder eine Frage habe."

"Ich versuche, meine Leidenschaft weiterhin zum Beruf zu machen und Leute mit meinem Essen, aber auch als Gastgeberin, zu beglücken. Ich bin in den Familienbetrieb eingestiegen und biete Kochkurse, private Dinner oder Catering an", erzählt sie. Von Fine Dining bis Hausmannskost ist bei ihr eigentlich alles dabei.

Anne Brandes steht in ihrer Küche in Altenbruch: Die Profiköchin trat in der TV-Show "The Taste" an. Foto: Larschow

Das Abenteuer "The Taste" ist vorbei, doch noch einmal etwas im Fernsehen zu machen, schließt Brandes nicht aus: "Ich könnte mir sehr gut vorstellen, noch einmal so etwas zu machen. In welchem Format oder in welcher Form, habe ich aber noch nicht überlegt, und das ist ja auch nicht meine Entscheidung", sagt sie lachend und ergänzt: "Mir hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht."

Anne Brandes hat sich bis Finale von "The Taste" gekocht. Foto: Joyn/Benedikt Müller

Anne Brandes arbeitete bereits unter anderem für Cornelia Poletto, und Sterneküchen sind ihr nicht fremd. Auf die Frage, ob sie sich vorstellen könnte, noch einmal in einer Sterneküche Erfahrungen zu sammeln, sagt sie: "Ich habe immer Lust zu lernen und in Sterneküchen hinter die Kulissen zu schauen, aber beruflich will ich es jetzt erst mal auf meine Art versuchen."

Anne Brandes mit ihrem Vater Stefan: Zusammen waren sie auch schon prominente Gastköche in der Bürgerküche Cuxhaven. Foto: Bürgerküche

In den sozialen Medien hat sich ihr Auftritt im Fernsehen deutlich bemerkbar gemacht. "Auf Social Media ist es schon zu sehen, dass viele auf mich aufmerksam geworden sind. Das ist echt verrückt, so viele Leute drücken die Daumen oder fragen nach Rezepten, und der Austausch ist einfach klasse", sagt sie und ergänzt: "Angesprochen auf die Show wurde ich oft, besonders in Cuxhaven. Auch Jobangebote gab es - das ist schon eine klasse Werbung für mich selbst gewesen, und das habe ich beim Anmelden in einem solchen Ausmaß nicht erwartet", gesteht sie.

Anne Brandes war bei Staffel 14 von "The Taste" dabei. Foto: Joyn/Benedikt Müller

"Das Ergebnis geheim zu halten, war einfach"

Gefragt, wie sie das Ergebnis monatelang geheim gehalten hat, sagt die Altenbrucherin: "Das Ergebnis geheim zu halten, war für mich ganz einfach. Und außerdem habe ich das im Vertrag unterschrieben."

Nach acht Wochen und dutzenden Löffeln ist ihr ein Moment besonders in Erinnerung geblieben. "Am meisten hängengeblieben ist mir der Moment im Casting, als ich zum ersten Mal vor die Coaches treten durfte. Aber auch der erste goldene Stern war toll. Wenn ich ganz ehrlich bin, sind es aber vor allem die vielen Momente drumherum in der Kandidatenlounge, abends im Biergarten oder einfach mit den anderen zusammen", schwärmt die Profiköchin von ihrem großen TV-Abenteuer.

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Tim Larschow

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

tlarschow@no-spamcuxonline.de

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