Küsten-Golfclub in Cuxhaven erstrahlt in neuem Glanz: Die neuen Grüns sind fertig
Knapp ein halbes Jahr dauerten die Umbauarbeiten an den Grüns elf bis 18, doch nun kann der Golfplatz des Küsten-Golfclubs "Hohe Klint" in Cuxhaven wieder auf allen 18 Löchern bespielt werden. Mit dem Präsidenten-Turnier wurde die Eröffnung gefeiert.
Im März wurde mit der Umgestaltung des Grüns begonnen. Nachdem der Platz nun schon seit Jahrzehnten bespielt wird, sei es langsam an der Zeit, erklärt Norbert Plambeck, Vorsitzender des Küsten-Golfclubs "Hohe Klint", und ergänzt: "Wir hatten an einigen Löchern Probleme mit Wasser. Da funktionierte die Drainage nicht mehr und so etwas muss gemacht werden." Von Wasser, zumindest von oben, war zu Beginn der Umbauphase glücklicherweise kaum etwas zu sehen, so dass die Grüns zügig in ihren Konturen fertiggestellt werden konnten. Das alte Grün wurde abgetragen und die neue Form des Grüns sowie die neue Position der Bunker festgelegt. Anschließend wurde die Drainage verlegt. Es folgten die Installation der neuen Bewässerungsanlage und die Besandung der Bunker.
Im April waren die großen Erdarbeiten abgeschlossen und das "Einsaat-Team" konnte seine Arbeit aufnehmen. Voraussetzung für eine zügige Durchführung und Fertigstellung war gutes Wetter. Abgesehen von einigen starken Winden seien die Bedingungen aber ideal gewesen. Die anschließende "Fertigstellungspflege" sorgte dafür, dass die Grüns und Vorgrüns bis zu einer bestimmten Dichte ohne störende Unkräuter durchwachsen konnten.
Am 9. Juli, knapp einen Monat vor der geplanten Wiedereröffnung, war die "Fertigstellungspflege" abgeschlossen und die Golfplatzbaufirma "Pötter Golf" übergab die Spielbahnen an den Golfclub. Nun liegt die Pflege in den Händen von Jürgen Kinski und seinem Greenkeeperteam, das in der ersten Juliwoche alle Bunker auf den neuen Grüns bearbeitet und mit Sand aufgefüllt hat.
Leicht veränderter Schwierigkeitsgrad
"Jetzt haben wir einen Platz in bester Qualität", freut sich Norbert Plambeck. Mit den modernen, neu gestalteten Grüns hat sich auch der Schwierigkeitsgrad leicht verändert. Laut einer neuen Bewertung des Deutschen Golf Verbandes wird der Schwierigkeitsgrad durch die neue, abwechslungsreiche Gestaltung der Grüns etwas höher eingestuft.
Verein erfahre positive Entwicklung
"Es ist ein wirklich toller Platz geworden", lobt Plambeck alle Projektverantwortlichen. Dazu gehören auch Platzwart Hans-Jürgen Brikey und Finanzvorstand Martin Schöne. Seit Beginn der Bauphase haben sich die beiden mehrmals wöchentlich mit dem Architekten und dem Golfplatzbauer abgestimmt und das Projekt maßgeblich und ehrenamtlich in ihrer Freizeit geplant und begleitet. "Wir sind da als Verein sehr dankbar", betont der Vorsitzende und verweist auf die inzwischen mit über 40 Kindern "groß gewachsene" Jugendgruppe, die nun auf neuen, modernen Grüns spielen kann und die "die Spieler von morgen sein werden". Überhaupt erlebe der Club derzeit eine positive Entwicklung. "Wir haben derzeit 30 Mitglieder mehr als vor einem Jahr", so Plambeck.
Mit dem goldenen Ball die Bahn eingeweiht
Gefeiert wurde die Fertigstellung der frischen Grüns mit dem alljährlichen Turnier "Preis des Präsidenten", bei dem Präsident Norbert Plambeck den Anfang machte. Denn traditionell schlägt der Präsident bei der Eröffnung neuer Bahnen immer als Erster den goldenen Ball. "Da musste ich also zusehen, dass damit gleichzeitig mein allererster Schlag auf dem Turnier gut läuft", erzählt er und lacht. Der Ball flog perfekt mittig das Fairway hinunter - den gelungenen Start hatte er damit geschafft.
Neuer Platzrekord auf Profi-Niveau
Auch die anderen Turnierteilnehmer seien von den neuen Plätzen begeistert gewesen. Insgesamt nahmen 89 Golfende am "Preis des Präsidenten" teil. Außerdem wurde ein neuer Platzrekord aufgestellt, der sich durchaus sehen lassen kann. Christopher Janson benötigte für die 18 Löcher nur 74 Schläge. "Das ist eine Mega-Leistung", lobt ihn der Präsident. "Damit ist er ganz nah dran an den Profis."