Baubeginn: Neuer Edeka-Markt in Cuxhaven-Altenbruch soll fast doppelt so groß werden
Mit dem ersten Spatenstich startet der Bau des neuen Edeka-Marktes in Cuxhaven-Altenbruch, der nicht nur die lokale Wirtschaft stärkt, sondern auch ein Zeichen für nachhaltige Bauprojekte in der Region setzt.
Ein ehrgeiziges Ziel ist für den Neubau des Edeka-Marktes in Cuxhaven-Altenbruch ausgegeben: Noch in diesem Jahr soll das Gebäude fertig sein. Am Freitag (10. April 2026) wurde der Grundstein gelegt. Die Bedeutung des Markts reicht weit über die Stadtteil-Grenzen hinaus.
Neben dem Geschäftszentrum mit dem bestehenden Edeka-Markt des Betreibers Tobias Holling haben die Erdarbeiten begonnen. Die HG Projektgesellschaft mbH (Otterndorf) als Projektträgerin errichtet auf dem 12.604 Quadratmeter großen Grundstück den neuen Holling-Markt mit einer Verkaufsfläche von 1510 Quadratmetern inklusive Frischetheke. Hinzu kommt ein 85 Quadratmeter großer Backshop der Bäckerei Tiedemann (Gesamtfläche mit Nebenflächen: 2210 Quadratmeter).
Die Rückseite des Gebäudes orientiert sich an der Heerstraße. Davor entstehen 90 Stellplätze mit einer Breite von 2,80 Metern. Die Anfahrt kann weiterhin über die Lange Straße oder über eine neue Brückenanbindung von der Heerstraße aus erfolgen. Parkplatz und Dach werden begrünt, außerdem werden eine Photovoltaikanlage sowie Wärmepumpen zur Kühlung und Heizung installiert sowie ein Regenrückhaltebecken gebaut. Die Höhe der Gesamtbaukosten gibt die HG Projektgesellschaft mit rund sechs Millionen Euro an.

Nicht nur für den einen Stadtteil bedeutsam
Die Anwesenheit der Spitzen von Stadt und Kreis, des Ortsbürgermeisters, mehrerer Ortsratsmitglieder sowie Geschäftspartner, Nachbarn, Mitarbeiter und der Agentur für Wirtschaftsförderung zeigte beim Spatenstich den Stellenwert an, der dem Projekt zugemessen wird. Die Bedeutung dieses Marktes soll weit über den Ort Altenbruch hinausstrahlen; ins nahe Lüdingworth sowieso. Die Lage unweit der B73 wird außerdem als attraktiv für Pendler, Berufsverkehr und Stadtbewohner auf dem Heimweg eingestuft.
Nis Lindschau, Geschäftsführer der HG Projektgesellschaft, prophezeite einen weiteren Schub für die Stadt Cuxhaven und bedankte sich bei allen Gremien und Behörden. Den Vorstoß des Projektträgers und der Firma Holling wertete Ortsbürgermeister und Bundestagsabgeordneter Christoph Frauenpreiß als Beweis des Vertrauens in den Stadtteil Altenbruch. "Wir haben noch viel vor im Ort", kündigte er an.

Frauenpreiß würdigte außerdem das Zusammenwirken der Spitzen von Stadt- und Kreisverwaltung sowie ihrer gemeinsamen Agentur für Wirtschaftsförderung, richtete aber auch einen besonderen Dank an das Team des Edeka-Markts. Vorzeigeprojekte wie diese bezeichnete Oberbürgermeister Uwe Santjer als logische Konsequenz des Wachtums der Stadt Cuxhaven. Einzelhandel und Nahversorgung gehörten zu den wesentlichsten Bedürfnissen und somit sei auch diese Investition, durch die außerdem neue Arbeitsplätze entstünden, ein Grund zum Feiern. Direkt wandte er sich an das Unternehmen Holling, das in Cuxhaven bereits mehrfach, unter anderem im Marktkauf an der Abschnede, unternehmerischen Mut bewiesen habe.

Gemeinschaftswerk regionaler Firmen
"Wir haben bewiesen, dass wir innovative, wertige Märkte bauen können", bemerkte Geschäftsführer Remmer Blendermann und kündigte ein "Einkaufserlebnis" für den auf fast doppelte Größe anwachsenden Markt an. Dass hierfür auch noch regionale Firmen herangezogen werden, bezeichnete Landrat Thorsten Krüger als "Win-Win-Situation".
Zu den Nachbarn zählen das Küchenstudio Ellermann (das seinen Geschäftsbetrieb hierher verlegen wird), die Tierarztpraxis Burfeindt & Ahlemeyer sowie die Unternehmen Motorboote Gerd Dreier, Floristik Sonja Faust, die Ambulante Pflege Beatrice Quos und die Fahrschule Richard Becker. Zwei freie Grundstücksflächen mit zusammen etwa 6650 Quadratmetern stehen noch zur Verfügung.
Die Erdarbeiten versieht die Firma Maschinenhof Niemczyk KG, Altenbruch; mit den Rohbauarbeiten ist die Firma Alfred Brünjes Bauunternehmen GmbH, Loxstedt-Donnern, beauftragt worden.
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