Cuxhaven-Döse feiert "Op no Dös": Die schönsten Bilder vom Straßenfest
Cuxhaven-Döse feiert bei bestem Spätsommerwetter: "Op no Dös" lockt zahlreiche Besucher auf die Straßen. Zwischen Flohmarkt, Feuerwehr, Tanz und vielen Begegnungen: Unsere Fotos zeigen, wie bunt der Sonnabend im Stadtteil gewesen ist.
Sah es am Morgen noch nach einem diesigen Herbsttag aus, strahlte mittags die Sonne fast sommerlich vom Himmel - und ganz Döse hatte sich aufgemacht.
Die Straßen rund um den Dorfplatz füllten sich, an den Flohmarktständen wurde gestöbert, gefeilscht und weitergezogen.
Seit dem frühen Morgen auf den Beinen
Während die ersten Besucher ihren Sonnabend deutlich gemütlicher begonnen haben dürften, war für Conny bereits am Sonnabend (12. September 2026) um 6 Uhr morgens Arbeitsbeginn. Aufbau für den Flohmarkt. Dafür sorgen, dass alles steht, wenn Döse langsam wach wird.
Viel Zeit zum Durchatmen blieb später kaum. Mit der Sonne kamen die Menschen. Was morgens noch nach einem grauen Septembertag aussah, bekam innerhalb weniger Stunden beinahe sommerlichen Charakter.
Das Straßenfest in Döse hat eine lange Geschichte. Zum ersten Mal wurde "Op no Dös" am 11. September 1982 gefeiert. Eigentlich sollte es ein kleines Kinderfest werden. Aus der kleinen Idee wurde eine Döser Tradition.
Zwischen den Flohmarktständen ließ sich auch dieses Mal so manches Schnäppchen entdecken - vom günstigen Lego für den Nachwuchs bis zur Kleidung für die nächste Saison. Auch die Parteien waren vertreten und nutzten die letzten Stunden vor der Kommunalwahl, um mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.
Feuerwehr sammelt für ihren Nachwuchs
Mittendrin war auch die Freiwillige Feuerwehr Döse. 15 Kameraden waren beim Straßenfest im Einsatz. Doch an diesem Tag ging es nicht nur um Feuerwehrarbeit, sondern vor allem um den Nachwuchs.
Die Feuerwehr sammelt Geld für ihre Jugendfeuerwehr. Rund 20 Kinder und Jugendliche gehören ihr derzeit an. Mitgliedsbeiträge zahlen sie nicht. Trotzdem soll es neben der Ausbildung auch gemeinsame Aktivitäten und unter anderem ein Zeltlager geben.
Damit ist der Stand der Feuerwehr auch ein Beispiel dafür, was an diesem Sonnabend an vielen Stellen in Döse sichtbar wird: Ohne Ehrenamt wäre ein Fest wie "Op no Dös" kaum denkbar.
Frank Engelke, stellvertretender Ortsbrandmeister, kennt die Veranstaltung seit Jahrzehnten. Schon seit den frühen Jahren ist die Feuerwehr bei dem Fest dabei. Dies sei damals noch deutlich kleiner gewesen, erinnert er sich. Mit den Jahren sei es immer weiter gewachsen.
Und auch musikalisch wurde etwas geboten. Bereits am Freitagabend hatte die Band "90's Unlimited" das Publikum mit auf eine Reise durch die Hits der 1990er-Jahre genommen.
Döse trifft sich auf der Straße
Am Sonnabend gehörte die Bühne zunächst den Tanzgruppen "Step by Step", "Alegría" und den "Catdancers". Abends übernahm die Band "Red Noise" - acht Jahre nach dem letzten Auftritt bei "Op no Dös" - und sorgte für den musikalischen Ausklang des Festwochenendes.
Der eigentliche Reiz von "Op no Dös" liegt jedoch ein paar Meter neben der Bühne. Zwischen Flohmarktkisten und Feuerwehrstand, dort, wo Bekannte stehen bleiben, Nachbarn ins Gespräch kommen und aus einem kurzen Rundgang schnell ein längerer Nachmittag wird.
Der September hatte dafür am Sonnabend unverhofft noch einmal die passende Kulisse geliefert.
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