Seenotrettungskreuzer "Felix Sand" im Einsatz für eine brennende Segelyacht in der Lübecker Bucht: Auch dieser Einsatz ist in der ARD-Serie „Die Seenotretter“ zu sehen Foto: Die Seenotretter – DGzRS
Seenotrettungskreuzer "Felix Sand" im Einsatz für eine brennende Segelyacht in der Lübecker Bucht: Auch dieser Einsatz ist in der ARD-Serie „Die Seenotretter“ zu sehen Foto: Die Seenotretter – DGzRS
Neue Staffel Ende 2026

Cuxhaven ist wieder dabei - Dritte Staffel "Die Seenotretter" der ARD wird gedreht 

von Redaktion | 04.05.2026

Die ARD-Serie "Die Seenotretter" kehrt mit einer dritten Staffel zurück und zeigt hautnah die lebensrettende Arbeit der DGzRS. Auch Cuxhaven wird erneut zum Drehort. Spannende Einsätze und persönliche Geschichten erwarten die Zuschauer.

Die ARD-Reportagereihe "Die Seenotretter" geht in die dritte Staffel. Sechs weitere Folgen über die Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) werden voraussichtlich Ende 2026 in der ARD-Mediathek zu sehen sein. Die Dreharbeiten laufen bereits.

Alte und neue Drehorte

Die bereits veröffentlichten 16 Folgen der ersten beiden Staffeln hatten ein Millionenpublikum erreicht, heißt es von der DGzRS. Aktuell ist die Bremer Produktionsfirma Kinescope Factual im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks und Radio Bremens erneut auf den DGzRS-Stationen Norderney, Cuxhaven, Schilksee und Travemünde zu Gast. Neu dabei sind Borkum, Büsum und Darßer Ort/Prerow.

Die jeweils 30-minütigen Reportage-Folgen über die freiwillige, unabhängige und spendenfinanzierte Arbeit der Seenotretter dokumentieren die große Bandbreite der Einsätze. Ob Kollisionen, groß angelegte Such- und Rettungsaktionen, Feuer im Schiff, Mensch über Bord, medizinische Notfälle auf See - kein Einsatz ist wie der andere. Die Reihe zeigt: Die Gründe für den Ruf nach den Seenotrettern sind vielfältig.

Fokus auf die Seenotretter selbst

In einer Mitteilung heißt es, die dritte Staffel legt neben den Rettungsaktionen den Fokus auf die Seenotretter selbst: ihre Motivation, ihre Geschichten, das Leben auf den Stationen und den starken Zusammenhalt innerhalb der Crews. Gedreht wird mit Videojournalisten, fest installierten Kameras und Bodycams. Die multiperspektivischen Aufnahmen ermöglichen es, hautnah dabei zu sein und erfahrene Seenotretter ebenso kennenzulernen wie neue Besatzungsmitglieder. Zu sehen sind sie in unterschiedlichen Revieren auf Nord- und Ostsee, auf kleinen Seenotrettungsbooten ebenso wie auf großen -kreuzern. In Interviews berichten die Crews ausführlich aus ihrer Arbeit.

Auch in der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, soll für die dritte Staffel gedreht werden, heißt es in einer Mitteilung. MRCC Bremen koordiniert sämtliche Such- und Rettungsmaßnahmen in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee.

Die dritte Staffel wird abermals mit Mitteln der Nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH gefördert. Alle bisherigen Folgen sind in der ARD-Mediathek zu sehen, teilt ein Sprecher mit.

Das "MRCC Bremen", die von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) betriebene Rettungsleitstelle See mit der Seenotküstenfunkstelle Bremen Rescue Radio. Foto: Seenotretter - DGzRS

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