Cuxhavener Linke auf dem Parteitag in Hannover in den Landesvorstand gewählt
Die Delegation der Linken aus Cuxhaven gibt in einer Pressemitteilung Einblick in ihre Arbeit auf dem Landesparteitag in Hannover: Anträge zu Bildungsfreiheit, Wehrpflicht, Ostermärschen und die Wahl von Maike Ritter in den Landesvorstand.
Auf dem zehnten Landesparteitag der niedersächsischen Linken in Hannover hat der Kreisverband Cuxhaven seine Arbeit vorgestellt. Die Delegation, bestehend aus Sabrina Rost, Wilko Heiduschat sowie den Vertretern Maike Ritter und Eric Rost, nahm an den Debatten teil, die von der internationalen Politik über landesweite Themen bis zu kommunalen Fragen reichten.
Sabrina Rost brachte gemeinsam mit Oldenburger Genossinnen einen Antrag ein, der sich gegen Verschärfungen im Hochschulgesetz richtet. In der Pressemitteilung der Delegation wird darauf hingewiesen, dass mögliche Sanktionen bei politischem Protest - bis hin zur Exmatrikulation - die Bildungsfreiheit der Studierenden einschränken könnten. Ziel des Antrags ist, die freie Meinungsäußerung an Hochschulen zu sichern.
Wilko Heiduschat, Mitglied der Linksjugend Cuxhaven, berichtete, dass auf dem Landesparteitag Änderungen beschlossen wurden, die eine Rückkehr zur Wehrpflicht verhindern sollen. In der Pressemitteilung wird betont, dass viele Jugendliche Bedenken gegenüber einem Zwangsdienst an der Waffe äußern, weshalb die Partei diese Position unterstützt.
Ostermärsche und Friedensengagement
Die Delegation aus Cuxhaven und Oldenburg stellte außerdem einen Antrag zu den Ostermärschen. Nach Angaben der Delegation sollen die Veranstaltungen, die in der Vergangenheit von rechten Parteien vereinnahmt wurden, wieder stärker für Friedensinitiativen genutzt werden. Die Linke positioniert sich demnach als Vertreterin einer klaren pazifistischen Linie.
Maike Ritter wurde auf dem Landesparteitag in den Landesvorstand gewählt. In der Pressemitteilung heißt es, dass Ritter als Landwirtin die Anliegen dieses Berufsstandes in die Arbeit der Partei einbringen möchte. Die Kreisvorsitzende Sabrina Rost erklärte, dass die Delegation diese Ergebnisse und Anträge nun in den Wahlkampf einbringen werde, um die politischen Positionen der Linken auch auf Kreis- und Landesebene sichtbar zu machen.