Darum blieb die "Halunder Jet" über Nacht im Hafen auf Helgoland
Ein ungewöhnlicher Grund legt die "Halunder Jet" der FRS Helgoline in Helgolands Hafen lahm. Dank spontaner Amtshilfe aus Cuxhaven gelangen die gestrandeten 188 Passagiere doch noch in der Nacht ans Festland.
Die "Halunder Jet" verbrachte von Dienstag auf Mittwoch (27./28. Oktober) eine unfreiwillige Nacht an ihrem Anleger im Scheibenhafen auf Helgoland. Das hatte einen ärgerlichen Grund. "Das Ansaugsystem des Antriebs hat Seegras gezogen. Deshalb konnten wir nicht auslaufen", erklärt Melanie Feußner, Reedereisprecherin der FRS Helgoline. Grund für das erhöhte Seegrasaufkommen seien die zurückliegenden Sturmtage gewesen.
Doch die 188 Katamaran-Passagiere mussten nicht auf der Hochseeinsel verweilen. Die Cuxhavener Reederei leistete Amtshilfe, legte mit ihrer "Helgoland" nach ihrem regulären Törn eine Sondertour ein, holte die gestrandeten Fahrgäste von Helgoland ab und brachte sie in der Nacht nach Cuxhaven. Wer weiter nach Hamburg musste, konnte anschließend einen eingesetzten Busshuttle nutzen, so die FRS Helgoline-Sprecherin.
Und was passiert nun mit der lahm gelegten "Halunder Jet"? "Taucher sind jetzt dabei, sie vom Seegras zu befreien, damit sie ganz normal wieder zurückfahren kann", sagt Melanie Feußner am Mittwochvormittag.
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