Das hält Cuxhavens Einzelhandel von dem Kaufland-Einzug in das ehemalige Real-Gebäude
In das noch leer stehende Real-Gebäude soll zukünftig Kaufland einziehen. Der Supermarkt bietet weitaus mehr als nur Lebensmittel an. Aber was bedeutet das eigentlich für Cuxhavens Einzelhandel?
Seitdem der Real-Markt von Cuxhavens Bildfläche verschwunden ist, gibt es in der Innenstadt keinen Lebensmittelsupermarkt mehr. Mit Kaufland soll diese Lücke wieder gefüllt werden. Für Cuxhavens Einzelhandel könnte das zum Problem werden.
Allerdings befürchten die Geschäfte in der Innenstadt kaum eine Veränderung durch die Übernahme des ehemaligen Real-Gebäudes durch Kaufland. "Es kommt darauf an, welche Läden die weiteren Leerstände im Gebäude ausfüllen werden", erklärte Michael Lehmann, Inhaber Oliva Buchhandlung. Es sei schließlich noch nicht lange her, dass der Real-Markt seine Türen geschlossen hat. Grundsätzlich sieht Lehmann sein Geschäft nicht betroffen, vorausgesetzt es kommt keine Buchhandlung in das Einkaufscenter.
Lebensmittelgeschäft fehlt in der Innenstadt
"Für uns ist Kaufland keine Konkurrenz", ist sich Eugen Blank, Inhaber von Jack Wolfskin Cuxhaven, sicher. Er findet es gut, dass mal wieder ein Lebensmittelgeschäft in die Innenstadt kommt. "Viele kommen in unser Geschäft und fragen, wo sie hier Lebensmittel kaufen können. Mit Kaufland in dem ehemaligen Real-Gebäude würde das sicher weniger werden", so Blank. Auch im Kaufhaus Stolz werde oft nach Lebensmitteln gefragt. "Vor allem Urlauber und Senioren möchten hier Lebensmittel kaufen", berichtete die stellvertretende Geschäftsleiterin Michaela Weltz. Für das Kaufhaus Stolz sei Kaufland ebenfalls keine Bedrohung. "Für uns kommt es darauf an, welche Geschäfte in die anderen leer stehenden Flächen in dem Gebäude ziehen", so Weltz.
Auch das Cuxhavener Teestübchen hat bei dem Einzug des Lebensmittelgeschäfts keine Befürchtungen. "Wir finden es sehr gut, das das Gebäude neu besiedelt wird. Sowohl für die Einheimischen, als auch für die Gäste Cuxhavens ist es wichtig, dass sich ein Lebensmittelgeschäft in der Stadt befindet. Zur Zeit müssen viele einen weiten Weg zum nächsten Supermarkt auf sich nehmen", erzählten Sonja und Vivian Nawotka, Inhaber des Teestübchens und ergänzten: "Sorgen bezüglich der neuen Konkurrenz machen wir uns nicht. Unsere Produktpalette ist eine ganz andere als die des Kauflands. Das neue Geschäft wird eher die Stadt etwas mehr beleben und das ist doch ein Vorteil für uns alle."
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