Feuerwehr Cuxhaven kämpft mit Wassermassen: Keller lief bis auf 1,60 Meter voll
Ein vollgelaufener Keller sorgte für einen Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr Cuxhaven-Mitte sowie des Technischen Hilfswerks. Gleich mehrere Pumpen kamen zum Einsatz, um die Wassermassen zu bändigen.
Am Montagvormittag (12. Januar) kam es zu einem großen Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Cuxhaven-Mitte. Ein Keller mit rund 900 Quadratmetern Fläche war bis zu 1,60 Meter vollgelaufen. Sieben Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Cuxhaven-Mitte, die Feuerwehr Altenwalde, der stellvertretende Stadtbrandmeister sowie zwölf Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) waren im Einsatz, um die Wassermassen zu bändigen.
Keller unter Wasser
Der Einsatz fand in einem Mehrzweckgebäude an der Marienstraße/Ecke Kasernenstraße statt, teilte Marcel Kolbenstetter, Pressesprecher der Stadt Cuxhaven, auf Anfrage von cnv-medien.de mit.
Um 9.49 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu einem umfangreichen Wasserschaden alarmiert. Als sie um 9.21 Uhr vor Ort eintrafen, stand ein Keller mit einer Fläche von rund 900 Quadratmetern bis zu 1,60 Meter unter Wasser. Mehrere Wasserpumpen, darunter auch zwei Tauchpumpen, die jeweils 400 Liter in der Minute abpumpen können, eine Chiemsee-Pumpe mit 1100 Litern pro Minute, sowie eine weitere Chiemsee-Pumpe mit 2500 Litern pro Minute kamen dabei nach Angaben der Feuerwehr zum Einsatz.

Aufgrund der enormen Wassermengen wurde um 11.50 Uhr das Technische Hilfswerk (THW) nachalarmiert, welches um 12.29 Uhr an der Einsatzstelle eintraf. Das THW unterstützte mit einem Gerätekraftwagen (GKW), einem Mehrzweckkraftwagen (MZKW) sowie weiteren leistungsstarken Pumpen. Gegen 13.05 Uhr konnte der Wasserstand bereits auf etwa einen Meter gesenkt werden.
Im Einsatz befanden sich sieben Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Cuxhaven-Mitte, die Feuerwehr Altenwalde, der stellvertretende Stadtbrandmeister sowie zwölf Kräfte des THW.
Schaden entstand nicht durch Tauwetter
"Dieser Schaden entstand nicht durch Tauwetter und es gab auch keine weiteren Einsätze in diesem Zusammenhang", führte Marcel Kolbenstetter aus und fügte hinzu, dass für eine weitere Ursachenermittlung mit der Eigentümerin des Objektes Kontakt aufgenommen werden müsse. Diese ließ unserer Redaktion auf Nachfrage mitteilen, dass sie sich nicht weiter zu dem Vorfall äußern wolle.
Einsätze dieser Art, wie das Auspumpen von Kellern, würden eher selten stattfinden, und wenn, dann meist im Zusammenhang mit Starkregen, erläuterte der Pressesprecher der Stadt Cuxhaven weiter. So sei es zuletzt im Sommer 2024 der Fall gewesen. Die Feuerwehren der Stadt seien dafür mit zahlreichen Tauchpumpen und einigen Großpumpen ausgestattet. Auch weitere Hilfsorganisationen verfügen über solches Gerät.