Ein Hubschrauber Sea King Mk 41 beim Airday 2013 in Nordholz. Seit dem Umzug des MFG 5 hierher war das Modell (hier in der Sonderlackierung "100 Jahre Marineflieger") öfter über Nordholz und Cuxhaven zu sehen. Foto: Reese-Winne
Ein Hubschrauber Sea King Mk 41 beim Airday 2013 in Nordholz. Seit dem Umzug des MFG 5 hierher war das Modell (hier in der Sonderlackierung "100 Jahre Marineflieger") öfter über Nordholz und Cuxhaven zu sehen. Foto: Reese-Winne
Formation zum Abschied

"Sea Kings" aus Nordholz schweben zum Abschied an der Kugelbake in Cuxhaven

von Maren Reese-Winne | 19.04.2024

Der Hubschrauber Sea King Mk 41, rund 50 Jahre lang das Arbeitstier der Marineflieger und bevorzugter SAR-Hubschrauber, befindet sich auf Abschiedstournee. Zwei ganz besondere Exemplare in Sonderlackierung sind am Dienstag in Cuxhaven zu sehen.

In einem feierlichen Rahmen soll das Muster Ende August beim MFG 5 in Nordholz außer Dienst gestellt werden.

Seeadler prangt auf Hubschrauber

Aus Anlass des "Last Flights" ist einer der letzten verbliebenen Hubschrauber mit einer aufwendigen Sonderlackierung versehen worden. Ein Blickfang darauf: der auch im Wappen des MFG 5 dominierende Seeadler.

Wie eine solche Sonderlackierung entsteht, berichtet Fregattenkapitän Martin Poppitz, Kommandeur der Technischen Gruppe des Marinefliegergeschwaders 5: "In einem Wettbewerb der kreativsten Köpfe des Geschwaders wurde das beste Motiv ausgewählt und die Lackierung dann mit tatkräftiger Unterstützung durch die Luftwaffe aufgebracht."

Airday 2013: Sonderlackierung "100 Jahre Marineflieger". Foto: Reese-Winne

Zusammen mit einer zweiten Maschine mit einer Sonderlackierung im Retro-Design der ersten Jahrzehnte - eine Reminiszenz an die Hauptaufgabe des Sea King Mk 41 in den zurückliegenden 50 Jahren, Search and Rescue, startet dieser Hubschrauber am Dienstag, 23. April, zu einem Abschiedsflug an alte Wirkungsstätten. Immer vorausgesetzt, dass die Wetterbedingungen den Start zulassen.

Alle Zeiten ohne Garantie: Wetter muss mitspielen

Vorgesehen ist der Start für 9 Uhr in Nordholz. Als Fotogelegenheit bietet sich gegen 9.10 Uhr die Stippvisite an der Kugelbake in Cuxhaven an, wo die Hubschrauber im Schwebeflug verharren werden ("hovern"). Die Uhrzeit kann nicht auf die Minute vorhergesagt werden. Danach sollen Stationen in Flensburg, Eckernförde, Kiel, Warnemünde, Rostock, Lübeck und Hamburg angesteuert werden - ein Leckerbissen für Spotter. Die Marineflieger hoffen, dass wenigstens eine der beiden sonderlackierten Maschinen auch für die Nachwelt nach ihrer Außerdienststellung erhalten bleibt.

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Maren Reese-Winne

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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