Live dabei: Das Publikum wird authentisch mitgenommen. Foto: Giesecke
Live dabei: Das Publikum wird authentisch mitgenommen. Foto: Giesecke
20 Jahre Feuerland bis Alaska

Abenteuerreiter zeigen Film in Lüdingworth: Zuschauer fasziniert von Erlebnissen

07.11.2024

Die Abenteuerreiter Günter Wamser und Sonja Endlweber haben mit ihrer Filmreportage die Gäste in Lüdingworth begeistert: Die Zuschauer waren fasziniert von den Abenteuern.

Strahlende Mienen von Sonja Endlweber und Günter Wamser bei der Verleihung des "Eisernen Gustav" in der Kategorie Wanderreiten. Im Rahmen ihres Filmvortrages überreichten Helmut Klebach, 1. Vorsitzender des VFD-Landesverband Nordrhein-Westfalen (Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland), Tanja Michel, Bundessportwartin vom VFD und der Bezirksvertreter und 1. Vorsitzende des VFD e.V Cuxhaven Jörg Staiger diese Auszeichnung. Birgit Staiger, Sportwartin des VFD e.V. hatte diesen Abend im Norddeutschen Hof organisiert und freute sich mit den Beteiligten über ein "volles Haus".

Das Reiten selbst beigebracht

Die Zuschauer waren fasziniert von den Abenteuern der beiden Reiter. "Ich möchte am liebsten ein Pferd satteln und mitreiten", war ein häufig gehörter Kommentar. Günter Wamser und Sonja Endlweber erzählten lebhaft von ihren Erlebnissen und zeigten beeindruckende Bilder und Filmszenen. Günter Wamsers Abenteuerlust begann schon in jungen Jahren, als er mit dem Motorrad die Welt eroberte. Später entschied er sich, langsamer zu reisen, und brachte sich selbst das Reiten bei. Was als vier- bis fünfjährige Reise von Feuerland bis Alaska geplant war, erstreckte sich über 20 Jahre.

Stolz und glücklich: Sonja Endlweber und Günter Wamser freuen sich über den "Eisernen Gustav". Foto: Giesecke

Seit 2007 begleitet Sonja Endlweber Wamser auf seinen Reisen. Gemeinsam meisterten sie zahlreiche Herausforderungen, wie alte Waldbrandgebiete und umgestürzte Bäume. Im Herbst 2019 mussten sie ihre Pferde in ein Winterquartier bringen. Corona sorgte dafür, dass Günter und Sonja erst nach zweieinhalb Jahren wieder zu ihren Pferden durften. Die Frage, ob die Mustangs sie wiedererkennen würden, beschäftigte die beiden sehr. Doch die Tiere zeigten sich trittsicher und mutig. "Wir können stolz sein auf unsere Pferde. Man muss nicht gut reiten können, sondern etwas von Pferden verstehen", betonten Günter und Sonja Endlweber.

Wieder zurück in Deutschland

Nach 15 gemeinsamen Jahren beschlossen die Abenteurer, mit ihren vier Mustangs und Hündin Charlie nach Deutschland zurückzukehren. "Es war Zeit, nach Hause zu reiten. Seine besten Freunde lässt man nicht zurück", sagten sie. Sie ritten über 5000 Kilometer von Washington durch die USA bis nach Texas und reisten von dort aus über den Atlantik nach Europa.

In Europa erwarten Sonja Endlweber und Günter Wamser Begeisterung und Interesse von all jenen, die an ihren Abenteuern teilhaben möchten.

Von Heidi Giesecke

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