Schafsriss in Lüdingworth: Wolfsangriff trotz Zaun vermutet - Landwirt verzweifelt
War es der Wolf? In Lüdingworth-Köstersweg (Kreis Cuxhaven) wurde erneut ein Schaf gerissen - trotz eines als wolfsabweisend geltenden Zauns. Für den Landwirt war es bereits der dritte Angriff auf seine Tiere. Er ist mit den Nerven am Ende.
Mit schrecklichen Bildern ist am Freitagvormittag Landwirt Gerhard von Holten in Köstersweg konfrontiert worden: Auf seiner Weide lag ein totes Schaf, schneebedeckt, Gedärme und Organe quollen aus dem aufgerissenen Körper. Für den Tierhalter ist der Fall klar: Es war ein Wolfsangriff.
Es war bereits der dritte Vorfall dieser Art für den Lüdingworther. Und das, obwohl seine Zuchtschafe mit einem aufwendigen, 1,40 Meter hohen Schutzzaun mit Hochspannung gesichert sind. "Ich habe keine Ahnung, wie er darüber gekommen ist", sagt Gerhard von Holten gegenüber CNV-Medien. "Jetzt kann ich nicht mehr", erklärt der Landwirt mit einem Zittern in der Stimme. "Die Schafe werden verkauft."
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