Mutmaßlicher Schüler droht Gewalttat mit Waffe an: Ermittlungen am AAG in Cuxhaven
Eine anonyme Drohung versetzt das Amandus-Abendroth-Gymnasium (AAG) in Cuxhaven in Aufruhr: Über eine schulinterne Plattform wird eine Gewalttat angekündigt, die Polizei ermittelt. Eltern und Schüler sind beunruhigt.
Am Cuxhavener Amandus-Abendroth-Gymnasium (AAG) sowie in dessen Umfeld hat eine anonyme Drohung am Montagabend (27. April 2026) für erhebliche Verunsicherung gesorgt. Über eine schulinterne Kommunikationsplattform wurde per E-Mail eine Gewalttat mit einer Waffe für den Dienstag (28. April 2026) angekündigt. Das teilte die Polizeiinspektion Cuxhaven am späten Montagabend mit. Der Absender habe sich dabei als Schüler ausgegeben.

Die Nachricht habe unter Schülerinnen und Schülern sowie Eltern große Besorgnis ausgelöst. In der Folge seien bei der Polizeiinspektion Cuxhaven zahlreiche Nachfragen eingegangen, berichtet Pressesprecher Stephan Hertz.
Nach Angaben der Polizei ist der Sachverhalt bekannt und wurde durch entsprechendes Fachpersonal bewertet. "Es wird derzeit nicht von einer ernstzunehmenden Drohung ausgegangen", heißt es.
Der verwendete Absende-Account ist der Polizei bekannt. Ein möglicher Zusammenhang mit den aktuell laufenden Abiturklausuren wird geprüft. Die Ermittlungen dauern an.