Suzanne von Borsody erweckt Althaus' Poesie mit Jazz zum Leben
Ein fast vergessener Dichter erwacht zum Leben, wenn Suzanne von Borsody mit Jazzbegleitung seine Werke präsentiert. Auch Blumen und Pflanzen finden eine Stimme, die das Publikum überraschen wird.
Ein fast vergessener Dichter kehrt zurück, mit Witz, Melancholie und einem sprechenden Blumenstrauß. Am Donnerstag, 10. September, 19.30 Uhr, tritt Suzanne von Borsody im großen Festsaal von Schloss Ritzebüttel auf. Ihr Programm trägt den Titel "Durch die Blume gesagt" und widmet sich dem Werk von Peter Paul Althaus.
Ein Dichter im Schatten der Geschichte
Althaus, geboren 1892, war Kabarettist, Satiriker und Träumer. Goebbels zensierte ihn, die Nachwelt vergaß ihn fast. Dabei zählten Joachim Ringelnatz, Rainer Maria Rilke und die Familie Mann zu seinen Freunden. Er ernannte sich selbst zum Bürgermeister seiner "Traumstadt, in der ein Lächeln stehen geblieben ist". Suzanne von Borsodys Mutter, die Schauspielerin Rosemarie Fendel, lernte ihn nach dem Krieg im Münchner "Simpl" kennen. Nun bringt die Tochter seine Texte auf die Bühne, mit hintergründigem Humor und feinem Gespür für die Zwischentöne.
Jazz trifft Poesie
Kontrabassist Kurt Holzkämper begleitet sie improvisiert im Jazz-Stil. Stimme und Bass umspielen die Gedichte, die von Wortwitz und überraschenden Pointen leben. Selbst Blumen und Pflanzen mischen sich ein: Sensoren übersetzen ihre Reize in Klang- und Stimmfragmente, mal fordernd, mal zart wie ein Windspiel.
Karten für die musikalische Lesung sind in der Kulturinformation im Schlossgarten, Telefon (0 47 21) 6 22 13, erhältlich.
CNV-Newsletter
Wissen, was im Cuxland los ist: Alle wichtigen Nachrichten aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven direkt in Ihr Postfach. Hier für den CNV-Newsletter anmelden.