RE5 von Cuxhaven nach Hamburg: Nach Gasleck sind Verspätungen möglich
Ein Gasleck in Hamburg-Harburg sorgte am Mittwochnachmittag für erhebliche Einschränkungen im Bahnverkehr. Der Bahnhof wurde geräumt und der Zugverkehr eingestellt.
Die Feuerwehr wurde am Mittwoch (7. Oktober 2026) um 15.49 Uhr zu der Einsatzstelle alarmiert. Nach ersten Informationen soll ein Baustellenfahrzeug bei Bauarbeiten im Bereich Moorstraße/Ecke Hannoversche Straße die Gasleitung getroffen und dabei beschädigt haben. Bei der betroffenen Leitung soll es sich um eine größere Versorgungsleitung mit einem Durchmesser von rund 200 Millimetern handeln.
Gas trat aus der beschädigten Leitung aus und war an der Einsatzstelle deutlich hörbar. Feuerwehr und Polizei haben den Bereich rund um die Schadensstelle weiträumig abgesperrt. Mitarbeiter der Hamburger Energienetze waren ebenfalls vor Ort und arbeiteten daran, die beschädigte Leitung zu sichern und den Gasaustritt zu stoppen.
Verkehr nimmt wieder Fahrt auf - Folgeverspätungen möglich
Nach Angaben eines Pressesprechers der Bundespolizei wurde aufgrund des Einsatzes der Zugverkehr am Bahnhof Harburg vollständig eingestellt. Betroffen waren sowohl der Fernverkehr als auch die S-Bahn. Der Bahnhof wurde geräumt. Etwa zwei Stunden lang fuhren zwischen Wilhelmsburg und Harburg Rathaus weder S-Bahnen noch Regionalzüge. Fahrgästen wurde geraten, auf Linienbusse oder die U-Bahn auszuweichen.
Mittlerweile ist der Feuerwehreinsatz beendet, die S3 und S5 haben den Verkehr wieder aufgenommen. Allerdings sind laut S-Bahn Hamburg noch Folgeverspätungen möglich. (set)
Von André Lenthe
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