Aufwendige Rettung im Kreis Cuxhaven: Neun Rinder stürzen in Güllekeller
Vom tierischen Notfall bis zu weiteren Hilfeleistungen: Für die Feuerwehren der Stadt Geestland gab es einiges zu tun. Gleich sechsmal waren die Einsatzkräfte gefordert.
Die Feuerwehren der Stadt Geestland wurden am Dienstag (29. September 2026) zu sechs Einsatzlagen im Stadtgebiet und darüber hinaus alarmiert. In Großenhain waren gegen 11 Uhr mehrere Rinder in einen Güllekeller eingebrochen. Drei Trupps unter Atemschutz leiteten die Rettung ein; alle neun Tiere wurden lebend aus dem Schacht befreit. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Großenhain, Lintig-Meckelstedt, Köhlen und Bad Bederkesa.
In Langen und Bad Bederkesa rückten die Feuerwehren jeweils zu einer Türnotöffnung aus. Die Drehleiter aus Langen unterstützte außerdem bei einer Tragehilfe in der Nachbargemeinde Wurster Nordseeküste. Gegen 10.45 Uhr wurde die Feuerwehr nach einem beißenden Geruch zu einem unbekannten Kanister am Fahrbahnrand in Krempel gerufen. Neben der Ortsfeuerwehr Krempel kamen Gefahrgutkomponenten aus Langen und Elmlohe hinzu. Messungen der Umgebungsluft und Untersuchungen des Inhalts ergaben keine eindeutige Identifizierung der Substanz. Die Einsatzkräfte entfernten den Kanister, um eine weitere Gefährdung auszuschließen.
Bank am Langener Berg brennt
Gegen 13.15 Uhr brannte eine Bank am Langener Berg. Das Feuer war beim Eintreffen der Feuerwehr weitgehend eingedämmt. Die Einsatzkräfte kontrollierten die Stelle und löschten Glutnester. Bei einzelnen Einsätzen waren auch der Rettungsdienst des Landkreises Cuxhaven und die Polizei vor Ort. Zu möglichen Schäden und den Brand- und Einsatzursachen machte die Feuerwehr keine Angaben. (pm/axt)
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