Tag der offenen Tür: Vielseitiges Bildungsangebot der BBS Cadenberge
Das breite Bildungsspektrum der Berufsbildenden Schulen (BBS) Cadenberge stand im Mittelpunkt beim "Tag der offenen Tür". Auf großes Interesse stießen auch die Führungen im kürzlich eingeweihten neuen Gästehaus.
Einige Lehrer, unter ihnen Niels Ahlff aus dem kaufmännischen Bereich, boten ebenfalls Führungen durch das Haupt- und die Nebengebäude der BBS Cadenberge an. Die Interessierten bekamen einen Einblick in das große Angebot der BBS Cadenberge, das sich in insgesamt sieben Fachbereiche gliedert.
Ob im Bereich Gesundheit, Pflege und Soziales, Hauswirtschaft und Ernährung, Wirtschaft und Verwaltung oder den handwerklich geprägten Fachbereichen wie Agrarwirtschaft, Holztechnik, Metall- und Fahrzeugtechnik oder der Bautechnik: Das zu Erlernende an den BBS Cadenberge, die im kommenden Jahr übrigens auf ihr 100-jähriges Bestehen blicken kann, ist vielseitig und lässt kaum Wünsche offen.
"Hier in dieser Werkhalle werden die Straßenbauer beschult", gab Ulrich Feil, Lehrlingswart und stellvertretender Obermeister der Straßenbauerinnung Stade, einen Überblick über die ausgeübten Tätigkeiten der jungen Handwerker. "Der Lehrstoff ist vielseitig und die jungen Leute bekommen hier den nötigen Feinschliff für ihre Berufspraxis vermittelt. Einige von ihnen haben in Kürze ihre Prüfung", führte Feil aus, der gemeinsam mit den beiden Straßenbaumeistern Danny Berkhahn und Thorben Henn für die Unterrichtung zuständig ist.
Schüler genießen das Ambiente im neuen Gästehaus
Von großem Interesse der Bevölkerung war natürlich das kürzlich eingeweihte Gästehaus. "Wir freuen uns, dass uns dieses Haus mit seinen 78 Gästezimmern und insgesamt 156 Betten jetzt zur Verfügung steht", erklärte Sandra Scherping, die Hausleitung im Bereich Verwaltung und Betrieb. "Man merkt auch bereits nach so kurzer Zeit, dass die Schüler dieses neue Ambiente genießen", stellte Sandra Scherping mit einem Lächeln fest. Ihr Kollege Michael Krannich, der die Hausleitung Gästebetreuung innehat, führte die Besuchergruppen durch das neue Gebäude und gab ihnen so einen umfassenden Einblick in die zahlreichen hellen, Licht durchfluteten Räume.
Krannich hatte auch eine Anekdote auf Lager: "Als ein Mitarbeiter des Gästehauses kürzlich in einem Zimmer vorbeischaute, staunte er nicht schlecht", so Krannich. "Da saß ein Schüler und telefonierte mit seiner Mutter, die ihm den Thermomix, den er von zu Hause mitbekommen hatte, erklären sollte. Grund war, dass er sich dort eine Suppe zubereiten wollte." Michael Krannich: "Das geht natürlich überhaupt nicht, denn kochen auf dem Zimmer ist selbstverständlich verboten."
Von Arno Grewe

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