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Ermittler der Polizei untersuchen den Tatort eines mutmaßlichen Femizids in Apensen (Kreis Stade). Foto: Vasel
Ermittler der Polizei untersuchen den Tatort eines mutmaßlichen Femizids in Apensen (Kreis Stade). Foto: Vasel
Großfahndung läuft

Frau (40) aus dem Kreis Stade stirbt nach Messerangriff - Ex-Partner unter Verdacht

19.12.2025 Zuletzt aktualisiert: 19.12.2025 21:27 Uhr

Nach einer tödlichen Attacke in der Stader Straße läuft in Apensen (Kreis Stade) eine Großfahndung: Ein 57-Jähriger steht unter Verdacht, seine 40-jährige Ex-Partnerin am Freitagmorgen niedergestochen zu haben.

Am Freitagmorgen (19. Dezember 2025) ist es gegen 8 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen einem ehemaligen Paar in der Stader Straße in Apensen gekommen. "Ein zunächst unbekannter Täter hatte zu der Zeit an der Wohnungstür des Opfers geklopft", sagte Polizeisprecher Rainer Bohmbach.

Als die 40-jährige Wohnungsinhaberin dann die Tür aufmachte, habe der dunkel gekleidete und vermutlich maskierte Mann "mehrfach auf sie eingestochen". Anschließend sei er geflüchtet. Das bestätigte der Stader Polizeisprecher Rainer Bohmbach dem Stader Tageblatt auf Anfrage.

Dabei habe sie lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Nach einer Erstbehandlung durch Notarzt und Notfallsanitäter sowie die AED-Gruppe der Ortsfeuerwehr Apensen wurde sie ins Krankenhaus gebracht, wo sie noch am Vormittag starb. "Trotz sofortiger Operation", so Bohmbach.

Polizei löst Großfahndung aus

Die Polizei löste eine Großfahndung nach dem verdächtigen Mann (57) aus. Diese dauert aktuell noch an.

Die Tote hinterlässt vier Kinder im Alter zwischen 6 und 20 Jahren. Die kleinen Kinder des Ex-Paares wurden durch das Jugendamt in Obhut genommen. Sie werden von einem Notfallseelsorger betreut.

In Apensen ist am Freitag eine Frau lebensgefährlich verletzt worden, sie starb im Krankenhaus an den Folgen. Foto: Vasel

Vor Ort sind Tatortermittler und Spurensicherer der Polizeiinspektion aus Stade und Buxtehude. Sie sichern Spuren und befragen Nachbarn. Zu weiteren Details wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen am Mittag noch keine Auskunft geben. Bohmbach: "Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter und seinem Fluchtfahrzeug, an der Streifenwagen aus diversen umliegenden Dienststellen beteiligt sind, läuft auf Hochtouren." (Stand: 14.15 Uhr)

Von Björn Vasel

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