Der neue Niederseilgarten auf dem Schulhof der Grundschule Hechthausen war am Eröffnungstag dicht umlagert. Foto: Mangels
Der neue Niederseilgarten auf dem Schulhof der Grundschule Hechthausen war am Eröffnungstag dicht umlagert. Foto: Mangels
Viele neue Spielgeräte

Traumstart nach den Ferien: Grundschule Hechthausen weiht neuen Schulhof ein

von Christian Mangels | 27.10.2025

Auf die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hechthausen wartete am ersten Schultag nach den Ferien eine echte Attraktion: Endlich wurde der neu gestaltete Schulhof mit vielen Kletter- und Spielmöglichkeiten eröffnet. Kosten: rund 527.000 Euro.

Als das Eröffnungsband am Montag durchschnitten war, gab es kein Halten mehr für die 165 Jungen und Mädchen. Sie stürmten lautstark los. Der neue Schulhof - endlich konnten sie ihn erobern. Lange haben sie auf diesen Moment gewartet.

Ein Rollstuhlkarussell, ein Niederseilgarten, ein nigelnagelneues Fußballfeld, ein "grünes Klassenzimmer", ein Sinnesgarten sowie ein neu gestalteter Verkehrsübungsplatz - und das alles mitten auf dem Pausenhof. Die einst triste Außenfläche hat sich in ein Kinderparadies verwandelt, das zum Spielen, Toben, Klettern und Lernen an der frischen Luft einlädt.

Der neue Bolzplatz lädt neuerdings auf Kunststoff statt auf Asphalt zum Kicken ein. Foto: Mangels

"Da kann man als Erwachsener schon mal neidisch werden, wenn man an die eigene Schulzeit zurückdenkt", sagte Jan Tiedemann, Bürgermeister der Samtgemeinde Hemmoor. Er durchtrennte das Band zur offiziellen Eröffnung des Schulhofs gemeinsam mit Schulleiter Karsten Ribbecke, Hechthausens Bürgermeister Erwin Jark und den Schulkindern Elly (9) und Lukas (10).

Bolzplatz und Karussell waren dicht umlagert

Besonders der neue Bolzplatz, der nun auf Kunststoff statt auf Asphalt zum Kicken einlädt, und das barrierefreie Karussell waren dicht umlagert. "Die meisten Ideen für die neuen Geräte stammen von den Kindern selbst", erzählte Karsten Ribbecke am Rande der Schulhoferöffnung. Im Vorfeld der Umgestaltung waren die Schülerinnen und Schüler zu ihren Wünschen befragt worden.

Schulleiter Karsten Ribbecke (links), Hechthausens Bürgermeister Erwin Jark (Mitte) und Samtgemeindebürgermeister Jan Tiedemann durchschnitten gemeinsam mit den Schulkindern Elly (9) und Lukas (10) das Band. Foto: Mangels

Rund 527.000 Euro hat die Umgestaltung und Erneuerung des multifunktionalen Schulhofs gekostet, der sowohl für die Verkehrserziehung als auch für Spiel, Spaß, Sport und Naturbildung genutzt wird. Finanziert wurde das Bauprojekt über das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen, in das Hechthausen zusammen mit der Gemeinde Burweg als "Dorfregion Burweg-Hechthausen" im Dezember 2018 aufgenommen worden war. Bereits für die Erneuerung der Schuldächer vor zwei Jahren hatte es 550.000 Euro aus diesem Fördertopf gegeben. "Insgesamt wurden schon 18 Projekte im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms umgesetzt", berichtete Bürgermeister Erwin Jark.

Der Umbau des Schulhofs hatte am 7. Juli, begonnen und wurde bereits kurz vor den Herbstferien fertiggestellt. Bis auf die große Spiel- und Kletterburg, die noch in einem guten Zustand ist, wurde alles grunderneuert. "Für die Kinder war das eine spannende Zeit", sagte Schulleiter Karsten Ribbecke. Zwar stand der Schulhof in der Umbauphase für die Kinder nicht zur Verfügung, aber Betonmischer, Bagger und Co. waren für den Nachwuchs auch sehr interessant.

"Das ist ein rundum gelungenes Projekt", sagte Hechthausens Bürgermeister Erwin Jark, der sich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und Lehrern freut, dass jetzt auch die Toiletten im Schulgebäude noch komplett aufgefrischt werden.

"Einfach spitze": Ben ist begeistert von dem neuen Klettergerüst. Foto: Mangels

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