Während sich die Atemschutzgeräteträger ausrüsteten, verlegten Einsatzkräfte von wasserführenden Fahrzeugen aus Schlauchleitungen in das Gebäude. Foto: Jürgen Lange
Während sich die Atemschutzgeräteträger ausrüsteten, verlegten Einsatzkräfte von wasserführenden Fahrzeugen aus Schlauchleitungen in das Gebäude. Foto: Jürgen Lange
Gebäude evakuiert

Dichter Rauch im Ärztehaus: Feuerwehr rückt mit Großaufgebot nach Hemmoor aus

12.12.2025

Plötzlich zog dichter Rauch durch ein Ärztehaus im Zentrum von Hemmoor: Am Donnerstagnachmittag rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Brand in einer Arztpraxis aus. Die Einsatzkräfte lokalisierten den Brandherd schnell.

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden am Donnerstag (11. Dezember 2025) gegen 16.40 Uhr zu einem Brand in einem Ärztehaus in der Zentrumsstraße in Hemmoor alarmiert. Bereits während der Anfahrt räumten Ärzte, Angestellte und Patienten das gesamte Gebäude wegen starker Rauchentwicklung - nach Angaben der Einsatzkräfte vorbildlich und zügig.

Gebäude vor Eintreffen der Feuerwehr geräumt

Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Lage: Aus einer Arztpraxis im Untergeschoss drang dichter Rauch. Umgehend wurden Schlauchleitungen von wasserführenden Fahrzeugen verlegt. Unter schwerem Atemschutz drang ein Trupp in die Praxis vor, um den Brandherd zu lokalisieren. In der Küche fanden die Einsatzkräfte schließlich die Ursache: Eine Kaffeemaschine war aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die Maschine sowie daneben gelagerte Utensilien wurden ins Freie gebracht.

Nachdem die brennende Kaffeemaschine abgelöscht worden war, wurde das Brandgut ins Freie getragen. Foto: Jürgen Lange

Entrauchung mit Druckbelüfter - Schaden noch unklar

Zur Entrauchung öffneten die Kräfte Fenster und setzten einen Druckbelüfter ein, um den Rauch aus dem Gebäude zu drücken. Verletzte wurden nicht gemeldet. Noch während des Einsatzes nahm die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache auf. Der betroffene Küchenbereich wurde zunächst beschlagnahmt. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst keine Angaben vor.

Im Einsatz waren insgesamt 47 Kräfte der Feuerwehren Warstade, Basbeck und Osten, Gemeindebrandmeister Björn Müller und sein Stellvertreter Malte Schimmelpfennig, der stellvertretende Abschnittsleiter Meik Kramer, ein Rettungswagen des Cuxland-Rettungsdienstes sowie die Polizei Hemmoor.

Von Jürgen Lange

Mehrere Atemschutzgeräteträger rüsteten sich aus, um das verrauchte Gebäude zu betreten und nach dem Brandherd zu suchen. Foto: Jürgen Lange

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