In Hemmoor tut sich was für Kinder und Jugendliche - das ist im November geplant
In Hemmoor stehen im November gleich mehrere Aktionen für Kinder und Jugendliche an. Sie entscheiden über neue Spielgeräte, prüfen ihre Schulwege auf Gefahrenstellen & bekommen ein eigenes Beteiligungsbüro. Auch für 2027 gibt es bereits erste Pläne.
Mitreden, mitentscheiden und die eigene Stadt mitgestalten: Für Kinder und Jugendliche stehen in Hemmoor im November gleich mehrere Aktionen an. Ulrike Beckmann vom Fachbereich Bildung und Soziales der Samtgemeinde Hemmoor und die Erste Samtgemeinderätin Karina Krahmer blicken zufrieden auf die vergangenen Monate zurück. Nun sollen weitere Projekte die Beteiligung junger Menschen stärken.
Neues Beteiligungsbüro öffnet im B4
Den Anfang macht am Dienstag, 3. November, das neue Beteiligungsbüro im Kinder-, Jugend- und Sozialzentrum "B4". Künftig soll es dienstags und mittwochs jeweils von 16 bis 18 Uhr geöffnet sein. Zur Eröffnung stellt sich auch der Kinder- und Jugendbeirat vor. Der Paritätische bietet Mitmachaktionen an.
Auch bei der Gestaltung eines Spielplatzes ist die Meinung der Kinder gefragt. Am Sonnabend, 7. November, können Kinder, Jugendliche und Anwohnende ab 10 Uhr über die Erweiterung des Spielplatzes am Kastanienweg mitentscheiden. Dafür stehen 50.000 Euro zur Verfügung. Verschiedene Spielgeräte werden mit ihren jeweiligen Preisen vorgestellt, sodass die Kinder sehen können, welche Wünsche sich mit dem vorhandenen Budget verwirklichen lassen. "Die bisherige Beteiligung war immer sehr gut", betont Krahmer. Bereits im vergangenen Jahr wurde der Spielplatz am Formerweg erweitert.
Am 9. November folgt um 16.30Uhr die vierte öffentliche Sitzung des Kinder- und Jugendbeirats. Neben einem Rückblick auf das Jahr und das Kinder- und Jugend-Festival sollen dort neue Ideen für 2027 gesammelt werden. "Die Ideen für eine Festival-Fortsetzung im Jahr 2027 sprudeln bereits", erzählt Ulrike Beckmann. Voraussichtlich soll das Festival dann zu Beginn der Sommerferien stattfinden - auch in der Hoffnung auf besseres Wetter. Künftig sollen zudem jüngere Kinder stärker in die Beteiligung einbezogen werden.
Schüler nehmen ihre Schulwege unter die Lupe
Wie sicher sind die Wege, auf denen Kinder täglich zur Schule kommen? Dieser Frage widmet sich am 18. November ein sogenannter Safety Walk. Bis zu 30 Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis sieben der weiterführenden Schulen in Hemmoor können daran teilnehmen. Die Anmeldung erfolgt über IServ.
Eine Gruppe startet am Warstader Gymnasium, eine weitere an der Osteschule. Gemeinsam mit Fachleuten sollen die Kinder mögliche Gefahrenstellen auf ihren Schulwegen aufspüren.
Begleitet werden sie unter anderem von Sven Rathje von der Verkehrswacht, dem Kontaktbeamten Philip Trautmann und Sozialpädagoge Philipp Schultz vom Paritätischen. Auch das Bauamt sowie der Fachbereich Bildung und Soziales der Samtgemeinde sind beteiligt.
Anschließend werden die entdeckten Gefahrenstellen auf einem Stadtplan-Puzzle markiert. Daraus soll eine Prioritätenliste entstehen. Welche Probleme lassen sich kurzfristig beheben, welche erfordern eine längerfristige Planung?
Eine begleitende 90-Tage-Challenge soll dafür sorgen, dass erste kleinere Verbesserungen möglichst zeitnah umgesetzt werden. Zum Abschluss informiert Kontaktbeamter Philip Trautmann in einem kurzen Vortrag über E-Scooter im Straßenverkehr.
Kinderrechtepfad wird eröffnet
Ein weiterer Termin folgt am 20. November. Am Nachmittag soll der neue Kinderrechtepfad am B4 und am Heidestrandbad eröffnet werden. Damit steht ein weiteres Projekt im Mittelpunkt, das sich ausdrücklich an junge Menschen richtet.
Für Beckmann und Krahmer ist der November damit nicht nur ein Monat voller Veranstaltungen. Die Aktionen sollen vor allem zeigen, dass die Wünsche und Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen bei der Entwicklung ihrer Stadt eine Rolle spielen - vom Spielplatz über den Schulweg bis zu neuen Freizeitangeboten.
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