Es herrscht rege Bautätigkeit in Hemmoor entlang der Elsa-Brändström-Straße. Jetzt gibt es Pläne für die Errichtung von zwei Einzelhäusern mit jeweils vier Wohneinheiten im Bereich "Wohnpark am Hamfeld". Doch die  Investoren haben dafür noch keine Ausnahmegenehmigung erhalten. Foto: Egbert Schröder
Es herrscht rege Bautätigkeit in Hemmoor entlang der Elsa-Brändström-Straße. Jetzt gibt es Pläne für die Errichtung von zwei Einzelhäusern mit jeweils vier Wohneinheiten im Bereich "Wohnpark am Hamfeld". Doch die Investoren haben dafür noch keine Ausnahmegenehmigung erhalten. Foto: Egbert Schröder
Zwei Wohnbau-Projekte

Investoren in Hemmoor müssen geduldig sein

von Egbert Schröder | 30.04.2025

Den Plänen, einen Gebäudekomplex mit 13 Wohneinheiten im "Wohnpark am Hamfeld" zu errichten, stand eine große Ratsmehrheit in Hemmoor im April positiv gegenüber. Jetzt geht es um zwei weitere Projekte. Doch es gibt Vorbehalte. Warum?

Das Gebiet "Wohnpark am Hamfeld" liegt direkt an der Elsa-Brändström-Straße. Die Vorgaben des Bebauungsplanes sind eindeutig. Will ein Investor "Einzelhäuser mit mehr als einer Wohneinheit" schaffen, muss der Rat zustimmen. Das hat er in der Vergangenheit auch getan; zuletzt eben bei dem Bauvorhaben für 13 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe (zwischen 50 und 80 Quadratmetern). 

Einer der Hintergründe dieser und vorheriger Entscheidungen ist auch die in Hemmoor vorhandene Wohnraumknappheit, die durch derartige Projekte langfristig beseitigt werden soll.

Im Stadtentwicklungsausschuss lagen den Hemmoorer Politikern nun gleich zwei weitere Anträge auf eine Ausnahmeregelung vor. In beiden Fällen ging es um ein "Einzelhaus mit vier Wohneinheiten". Wer dachte, dass dies ein Selbstläufer wäre, irrte sich. Denn in einem der Fälle soll es sich quasi um ein Reihenhaus auf einer Ebene handeln; und das entspricht nach Meinung vieler Ausschussmitglieder nun so gar nicht dem gängigen Baustil in diesem Wohngebiet.

Es gibt also noch Klärungs- und Gesprächsbedarf. Der Antrag des Investors wurde erst einmal nur "zur Kenntnis" genommen. Das galt auch für das zweite Projekt, für das es ebenfalls noch kein grünes Licht gibt.

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Egbert Schröder

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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