Ortsbrandmeister Alexander Stach reicht den Fahrzeugschlüssel an Gerätewart Till Schlimm weiter. Foto: Lange
Ortsbrandmeister Alexander Stach reicht den Fahrzeugschlüssel an Gerätewart Till Schlimm weiter. Foto: Lange
Hochmodernes Fahrzeug

Neues Löschfahrzeug für Basbeck: Feuerwehr stärkt Einsatzkraft

06.03.2026

Die Feuerwehr Basbeck (Samtgemeinde Hemmoor / Landkreis Cuxhaven) freut sich über ein neues, hochmodernes Löschfahrzeug. Ausgestattet für Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung, verstärkt es die Einsatzfähigkeit der Wehr erheblich.

Die Ortswehr Basbeck hat ein neues Löschfahrzeug. Es handelt sich um ein hochmodernes Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF).

Im Feuerwehrhaus Basbeck wurde der Wagen übergeben. Mit dabei waren alle Mitglieder der Einsatz- und Altersabteilung und der Jugendfeuerwehr, die erste Samtgemeinderätin Karina Kramer, Landrat Thorsten Krüger, Abschnittsleiter Meik Kramer, Gemeindebrandmeister Björn Müller, dessen Stellvertreter Malte Schimmelpfennig, Holger Struck (Sachbearbeiter Bürgerservice), Arno Klar (Feuerschutzausschuss), Diakon Johannes Drechsler, Ortsbrandmeister und Stellvertreter der Samtgemeinde Hemmoor sowie einige Ehrengäste.

Samtgemeindebürgermeister Jan Tiedemann (l.) überreicht Ortsbrandmeister Alexander Stach den Schlüssel für das neue HLF 20 und wünscht allzeit gute Fahrt. Foto: Lange

Das neue HLF der Feuerwehr Basbeck ist ein Mercedes Atego 1730, eines der größten genormten Feuerwehrfahrzeuge Deutschlands, mit einem feuerwehrtechnischen Aufbau der Ziegler Group. Laut Ortsbrandmeister Alexander Stach können die Mitglieder der Einsatzabteilung nun ihre Aufgaben noch besser bewältigen.

Nicht nur klassische Brandbekämpfung kann mit dem HLF 20 bearbeitet werden, sondern auch die schwere technische Hilfeleistung, unter anderem nach Verkehrsunfällen, Personenunfällen an Maschinen oder auch bei einem Bahnunfall. Zur technischen Ausrüstung gehört das hydraulische Rettungsgerät mit Schere/Spreizer, mehreren Zylindern und jetzt neu einem Akku-Kombigerät mit speziellen Türöffnungsspitzen, damit auch in schwierigen Situationen eine verschlossene Tür unter schwerem Atemschutz schnell geöffnet werden kann.

Ortsbrandmeister Alexander Stach wird das Namensschild "Alex" feierlich überreicht. Noch am Abend wird das Schild am Fahrzeug angebracht. Foto: Lange

An dem Fahrzeug ist eine 50-Knoten/5-Tonnen-Seilwinde mit einem 60-Meter-Stahlseil verbaut. Zudem gibt es eine Rettungsplattform, die zusätzlich mit einem Gleisfahrwerk ausgestattet werden kann, um Verletzte und Ausrüstung auf der Bahnstrecke nach einem Unfall zu transportieren. Das Fassungsvermögen für eine große Wassermenge (2000 Liter) und eine starke Pumpe ermöglichen sofortige schnelle Brandbekämpfung. Ebenso sind 120 Liter Schaummittel an Bord.

Das Fahrzeug bietet Platz für eine komplette Gruppe, denn alle Funktionen einer Löschgruppe sind direkt am Einsatzort verfügbar. Das Fahrzeug hat eine zulässige Gesamtmasse von 16,8 Tonnen, ist mit Allradfahrgestell und extra breiten Reifen ausgerüstet.

Diakon Johannes Drechsler aus der Kirchengemeinde an der Oste segnet das Fahrzeug. Foto: Lange

Die Gesamtkosten für das Fahrzeug betrugen 569.248,27 Euro. Der Landkreis bezuschusste das Fahrzeug mit 69.168,24 Euro und die Beladung mit 16.599,47 Euro. Somit blieb für die Samtgemeinde Hemmoor ein Eigenteil von 483.580,80 Euro. Samtgemeindebürgermeister Jan Tiedemann übergab den Schlüssel feierlich an Ortsbrandmeister Alexander Stach, der ihn an Gerätewart Till Schlimm weiterreichte.

Nach der Segnung durch Diakon Johannes Drechsler wurde dem Ortsbrandmeister das Namensschild "Alex" feierlich überreicht, das noch am Abend am Fahrzeug angebracht wurde.

Von Jürgen Lange

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