Rauchmelder verhindert Schlimmeres: Feuerwehr löscht Küchenbrand in Hemmoor
Ein piepender Rauchmelder verhinderte am Dienstagmorgen in Hemmoor möglicherweise Schlimmeres: In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses kam es zu einer starken Rauchentwicklung in der Küche.
Am Dienstagmorgen (17. März 2026) zeigte sich erneut, wie wichtig Rauchmelder in Wohnungen sind. Gegen 6 Uhr wurden die Bewohner einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Hemmer Straße im Hemmoorer Stadtteil Warstade durch das laute Piepen ihrer installierten Heimrauchmelder geweckt.
Als sie nach der Ursache sehen wollten, kam ihnen bereits Rauch entgegen. Die Bewohner alarmierten umgehend die Feuerwehr und verließen sofort die Wohnung.
Feuerwehr rückt mit mehreren Kräften aus
Kurz darauf trafen die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr ein und betraten das Gebäude unter schwerem Atemschutz, um den Brandherd zu lokalisieren. Parallel dazu wurde die Straße vollständig für den Verkehr gesperrt und eine Schlauchleitung von einem wasserführenden Fahrzeug aufgebaut. Mehrere Atemschutzgeräteträger rüsteten sich für den Einsatz aus.

Mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurde die stark verrauchte Küche nach der Ursache abgesucht. Die Einsatzkräfte wurden schnell fündig: Durch eine eingeschaltete Herdplatte war eine Abdeckung auf dem Herd bereits geschmolzen. Darauf abgestellte Dekorationsgegenstände hatten sich stark erhitzt, wodurch es zu einer intensiven Rauchentwicklung und Brandgeruch kam.
Schnelles Eingreifen verhindert größeren Schaden
Ein Fenster wurde geöffnet und der Rauch anschließend mit einem Überdruckbelüfter aus der Wohnung gedrückt. Die geschmolzene Abdeckung sowie die Dekoration wurden ins Freie gebracht.

Dank der schnellen Alarmierung und des raschen Eingreifens der Feuerwehren konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Bewohner blieben unverletzt, der entstandene Schaden hielt sich in Grenzen.
Gegen 6.45 Uhr konnten die Einsatzkräfte den Einsatzort verlassen und die Hemmer Straße wieder für den Verkehr freigeben. Im Einsatz waren die Feuerwehren Warstade, Althemmoor, Basbeck und Heeßel, der stellvertretende Gemeindebrandmeister Malte Schimmelpfennig, ein Rettungswagen des Cuxland-Rettungsdienstes aus Hemmoor sowie die Polizei Hemmoor. Insgesamt waren 37 Einsatzkräfte beteiligt.
Von Jürgen Lange