Mehr als 20 Apen machten sich nach einer Rundfahrt durch die Hemmoorer Innenstadt auf den Weg zum Steingarten am Westerberg. Foto: Jürgen Lange
Mehr als 20 Apen machten sich nach einer Rundfahrt durch die Hemmoorer Innenstadt auf den Weg zum Steingarten am Westerberg. Foto: Jürgen Lange
Am Kreidesee

Sie erregen Aufmerksamkeit: Weshalb Dutzende Ape-Fahrzeuge in Hemmoor zusammenkommen

19.06.2026

Im idyllischen Hemmoor im Kreis Cuxhaven knattern Apen aus ganz Deutschland zusammen und sorgen für Aufsehen. Fahrer aus nah und fern teilen ihre Leidenschaft für die kultigen Dreiräder - und erleben ein Wochenende voller Abenteuer und Gemeinschaft.

Diese Fahrzeuge erregen Aufmerksamkeit: Erneut treffen sich am Wochenende Dutzende Ape-Fahrer in Hemmoor, um ihre Leidenschaft für die besonderen Gefährte aufleben zu lassen. Einige von ihnen haben eine weite Anreise hinter sich.

Eine Ape (italienisch für "Biene") ist ein dreirädriger Kleintransporter des italienischen Herstellers "Piaggio". Sie basiert technisch auf dem berühmten Vespa-Roller und verfügt über eine kleine Fahrerkabine.

Seit Freitag (19. Juni 2026) und bis Sonntag (21. Juni 2026) laden die Ape-Freunde Elbe-Weser Dreieck zum Treffen auf dem Campingplatz am Kreidesee ein. Bereits am Donnerstag (18. Juni 2026) knatterten die ersten Apen bei der Frühanreise durch Hemmoor.

Einige Apen waren am Donnerstag bereits angereist und haben sich auf dem Campingplatz am Kreisesee Hemmoor bereits eingerichtet. Foto: Lange

Wie der Organisator Jürgen Resenberg (Resi) aus Oberndorf berichtete, haben einige Apen eine weite Anreise hinter sich. So war eine Ape auf einer Rundreise: aus Dänemark über Italien über 4000 Kilometer nach Hemmoor. Ein weiterer Fahrer aus dem Raum Göttingen legte mit einer Durchschnittgeschwindigkeit von etwa 40 Kilometern pro Stunde knapp acht Stunden Wegstrecke zurück.

Gerettet vor der Schrottpresse

Apen aus dem Raum Kiel, Stadt Hagen, Lüneburg und vielen weiteren Orten aus Deutschland fanden den Weg nach Hemmoor. Alle Hände voll zu tun hatte der Organisator Resenberg, genannt Resi, der seine Ape 50 Emma-01 vor einigen Jahren vor der Schrottpresse gerettet hatte. Seitdem schraubt er nahezu täglich an seinem Fahrzeug - oder er putzt es einfach.

Alle Hände voll zu tun hat der Organisator des Treffens Jürgen Resenberg, genannt "Resi". Seine Ape 50 Emma-01 hat er vor einigen Jahren vor der Schrottpresse gerettet hatte. Foto: Lange

Insgesamt reisten zum diesjährigen Treffen der Ape-Freunde Elbe-Weser Dreieck 26 Fahrer. Einmal mehr freuten sie sich auf den gemeinsamen Erfahrungsaustausch auf dem Campingplatzgelände. "Alle Teilnehmer sind ungewöhnlich und haben ein Rad ab", scherzte Organisator Resenberg und zeigte sich erfreut über den immer größer werdenden Zuspruch sowie wachsenden Bekanntheitsgrad der Ape-Freunde.

Nach der Ankunft am Freitag ging es auf eine Ausfahrt mit allen Apen mit dem gemeinsamen Ziel "Steingarten" nach Lamstedt. Um den Verkehr aufgrund der langsamen Geschwindigkeit nicht zu behindern, nutzte die Kolonne überwiegend Nebenstraßen. Gegen 19.30 Uhr trafen sich alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Klönschnack an der Feuertonne.

Einige Apen haben eine weite Anreise hinter sich - wie diese Ape, die auf einer Rundreise war: aus Dänemark über Italien über 4000 Kilometer zum Treffen nach Hemmoor. Foto: Lange

Am Sonnabendmorgen können noch kurzentschlossene Ape-Freunde spontan anreisen. Gegen 11 Uhr geht es dann zur Besichtigung der Schwebefähre Hemmoor. Anschließend fahren die Teilnehmer über Nebenstraßen durch die Landschaft über Achthöfen Oberndorf und Neuhaus entlang der Oste, um das Natureum in Balje zu besichtigen. Auf der Rückfahrt gibt es einen Stopp bei Veranstalter "Resi" in Oberndorf, um gemeinsam zu grillen. Nach der Rückkehr am Kreidesee finden bis in den späten Abend "Benzingespräche" am Lagerfeuer statt. Dann geht es für alle Teilnehmer auf die Rückreise in ihre Heimat.

Von Jürgen Lange

Nach der Ankunft auf dem Parkplatz am Westerberg folgte zunächst ein kurzer Klönschnack, bevor die Gruppe zu einem Rundgang durch den Steingarten aufbrach. Foto: Jür

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