Starker Brandgeruch in Hemmoor: Feuerwehr entdeckt Ursache in der Küche
Ein Rauchwarnmelder und starker Brandgeruch haben am Freitag für einen Feuerwehreinsatz in Hemmoor gesorgt. In einer stark verrauchten Wohnung entdeckten die Einsatzkräfte schließlich die Ursache: angebranntes Essen auf einem eingeschalteten Herd.
Angebranntes Essen auf einem eingeschalteten Herd hat am Freitag (18. September 2026) einen Feuerwehreinsatz im Höhenweg im Stadtteil Warstade ausgelöst. Um 18.23 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Warstade und Basbeck sowie der Rettungsdienst und die Polizei zu einem gemeldeten Wohnungsbrand alarmiert.
Ein aufmerksamer Bewohner des Mehrfamilienhauses hatte das schrille Piepen eines Rauchwarnmelders sowie deutlichen Brandgeruch im Gebäude wahrgenommen. Er setzte umgehend den Notruf ab und versuchte noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte, die Bewohnerinnen der betroffenen Wohnung durch lautes Klopfen und Klingeln auf die mögliche Gefahr aufmerksam zu machen. Zunächst blieb dies jedoch ohne Erfolg.
Die zuerst eingetroffenen Polizeikräfte informierten daraufhin die übrigen Hausbewohner. Diese verließen das Gebäude und begaben sich auf den Sammelplatz vor dem Haus. Noch während der ersten Maßnahmen trafen die Mieterinnen der betroffenen Wohnung an der Einsatzstelle ein.
Feuerwehr geht unter Atemschutz vor
Ein Trupp der Feuerwehr ging unter schwerem Atemschutz in die stark verrauchte Wohnung im Obergeschoss vor. Parallel dazu bauten die Einsatzkräfte die Wasserversorgung auf und verlegten Schlauchleitungen von einem wasserführenden Einsatzfahrzeug zum Gebäude. Ein weiterer Atemschutztrupp stand als Sicherheitstrupp bereit. Zudem wurde ein Rauchvorhang eingesetzt, um eine weitere Ausbreitung des Brandrauchs zu verhindern. Ein Rettungswagen des Cuxland-Rettungsdienstes befand sich ebenfalls vor Ort, um mögliche Verletzte zu versorgen und die Einsatzkräfte abzusichern.
Angebranntes Essen als Ursache
Die Ursache der starken Rauchentwicklung war schnell gefunden: In der Küche befand sich angebranntes Essen in einem Topf auf dem eingeschalteten Herd. Die Feuerwehr brachte den Topf ins Freie und löschte ihn dort ab.
Anschließend wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter belüftet, um den Brandrauch aus den Räumen zu entfernen. Die Einsatzkräfte kontrollierten die Kochstelle und die betroffenen Bereiche abschließend mit einer Wärmebildkamera. Danach konnte Entwarnung gegeben werden. Verletzt wurde niemand.
Rauchwarnmelder verhindert Schlimmeres
Die Einsatzstelle wurde anschließend für weitere Ermittlungen an die Polizei übergeben. Nach rund einer halben Stunde war der Einsatz für die Rettungskräfte beendet. Durch das frühzeitige Auslösen des Rauchwarnmelders, die Aufmerksamkeit des Hausbewohners und das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindert werden. Es entstand lediglich geringer Sachschaden, dessen genaue Höhe bislang nicht bekannt ist.
Insgesamt waren 33 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Warstade und Basbeck, ein Rettungswagen des Cuxland-Rettungsdienstes sowie die Polizei Hemmoor an dem Einsatz beteiligt.
Von Jürgen Lange
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