Bärbel Tiedemann (m.) vom Vorstand der Lebenshilfe eröffnete zusammen mit Samtgemeindebürgermeister Jans Tiedemann (l.) und Bürgermeisterin Sabine Wist (r.) das neue Domizil des Waldkindergartens. Foto: Lange
Umzug abgeschlossen

Waldkindergarten in Hemmoor: "Waldzwerge" im neuen Domizil

25.01.2023

Der Waldkindergarten der Lebenshilfe Hemmoor hat einen neuen Standort erhalten und ist mit den Kindern und Betreuern aus dem Wald in der "Gemarkung Heeßel" in die nur 500 Meter entfernte Sandkuhle "Gemarkung Warstade" umgezogen.

Der Waldkindergarten verfügt über 15 Plätze für Kinder im Alter von drei bis maximal sieben Jahren und befand sich bisher in einem Bauwagen im Wald in der "Gemarkung Heeßel". Nun bekamen die "Waldzwerge" nicht nur einen modernen Bauwagen, sondern auch einen neuen Standort in der Sandkuhle "Gemarkung Warstade". Die Kinder werden hier von montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr von den beiden pädagogischen Fachkräften Janina Steinbrecher und Jenny Niedostatek betreut. Teilweise werden die beiden durch Berufspraktikanten oder Berufsfreiwilligendienstler unterstützt.

Nach Absprache mit dem Waldbesitzer Jürgen Oellrich bleibt der alte Standort als reiner Spielort für die Waldzwerge erhalten. Hier können sich die Kinder bei heißem Wetter aufhalten und sind somit vor übermäßiger Sonneneinstrahlung geschützt. Für den neuen Standort in der Sandkuhle hat das Landesjugendamt eine Betriebserlaubnis mit der Auflage zur Absicherung eines nahe gelegenen Stillgewässers durch eine 1,20 Meter hohe Naturhecke erteilt. Diese wurde von Firma Oellrich, dem Bauhof Hemmoor, einem Waldpädagogen und vielen freiwilligen Helfern aus der Elternschaft in wenigen Wochen errichtet. Für das Areal wurde mit der Samtgemeinde Hemmoor eine Überlassungsvereinbarung getroffen.

Der Landkreis Cuxhaven erteilte die Baugenehmigung für das Aufstellen und den Betrieb des modern ausgestatteten Waldwagens, der allen Sicherheits- und rechtlichen Rahmenbedingungen entspricht.

Auch bei schlechtem Wetter kann Standort genutzt werden

Das neue Areal in der Sandkuhle bietet den "Waldzwergen" naturnahe Möglichkeiten und kann im Gegensatz zum alten Standort mitten im Wald, auch bei schlechten Wetterlagen mit Sturm genutzt werden, weil sich in unmittelbarer Nähe zum Bauwagen keine hohen Bäume mehr befinden, die den Kindern gefährlich werden könnten. "Das ist eine große Bereicherung für das Konzept des Waldkindergartens", sagte Bärbel Tiedemann vom Vorstand der Lebenshilfe. Bei extrem schlechtem Wetter stehe den "Waldzwergen" das Haupthaus der Kindertagesstätte "Kinderreich" der Lebenshilfe Hemmoor zur Verfügung.

Samtgemeindebürgermeister Jan Tiedemann und Bürgermeisterin Sabine Wist haben dieses Projekt begleitet. Bärbel Tiedemann bedankte sich bei der Samtgemeinde und der Stadt Hemmoor für die finanzielle Unterstützung.

Von Jürgen Lange

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