Eine Alarmsirene steht auf einem Hausdach. Am Donnerstag wird das Zusammenspiel aller zusammengeschalteten Geräte getestet. Foto: Jens Büttner/dpa
Eine Alarmsirene steht auf einem Hausdach. Am Donnerstag wird das Zusammenspiel aller zusammengeschalteten Geräte getestet. Foto: Jens Büttner/dpa
Was Bürger wissen müssen

Jetzt ertönen wieder die Sirenen im Kreis Cuxhaven: Bundesweiter Warntag steht an

von Redaktion | 08.09.2026

Am Donnerstag heulen im Kreis Cuxhaven die Sirenen auf: Der bundesweite Warntag steht an. Ziel ist es, die Bevölkerung auf den Ernstfall vorzubereiten und die reibungslose Funktion der Warnsysteme zu überprüfen. Alle Infos.

Ein bundesweiter Warntag steht an: Am Donnerstag (10. September 2026) ertönen ab 11 Uhr die Sirenen, wie der Landkreis Cuxhaven in einer Pressemitteilung bekannt gibt. Dazu sollen im gesamten Kreisgebiet alle 190 Sirenen aktiviert werden. Von der Leitstelle können die mit digitalen Empfängern ausgestatteten Geräte aus der Ferne ausgelöst werden. Ausgenommen davon ist die Stadt Cuxhaven, die in eigener Zuständigkeit den Warnton auslöst, wie es heißt.

Verschiedene Signaltöne - unterschiedliche Bedeutungen

  • Die Probewarnung um 11 Uhr lässt die Sirenen mit einem auf- und abschwellenden Ton ertönen, der im Ernstfall die Bevölkerung warnen soll.
  • Enden soll der Probealarm um 11.45 Uhr mit einem einminütigen, durchgehenden Ton, der im Ernstfall Entwarnung signalisiert.
  • Beide Töne unterscheiden sich von dem bekannten Feuerwehralarm, der mit dreimaligem gleichbleibendem Heulton mit Unterbrechung einen Feuerwehreinsatz signalisiert.
Der Warntag beginnt mit der "Warnung bei Gefahr" und endet mit der "Entwarnung". Beide Signaltöne unterscheiden sich von dem gängigen Feuerwehralarm. Abbildung: Landkreis Cuxhaven

Zeitgleich dazu wird zentral über das modulare Warnsystem ein Warntext eingespielt. Über verschiedene Kanäle wird eine solche Warnmeldung ausgespielt - beispielsweise auf dem Handy in Apps wie "Nina" oder "Biwapp" sowie auf Rundfunksendern.

Der Aktionstag ist ein wiederkehrender Testlauf

Der bundesweite Warntag ist ein jährlicher Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Landrat Thorsten Krüger betont dabei das Zusammenspiel im Bevölkerungsschutz: "Die Behörden stellen die Infrastruktur - von der Kreisverwaltung über den Rettungsdienst bis zum neuen Katastrophenschutzzentrum. Die andere entscheidende Säule ist die Bevölkerung selbst: Jede und jeder kann schon mit einfachen Maßnahmen zu Hause für den Ernstfall vorsorgen."

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