"Einfluss der Wölfe ist zu merken": Raubtier Thema beim Hegering 2 in Lamstedt
In der Südbörde Lamstedt zeigt sich die Natur im Wandel. Wölfe beeinflussen die Jagdreviere, während Ferienpassaktionen Kinder in die Wildnis führen. Erfahren Sie, welche Herausforderungen und Erfolge die Jäger bewegen.
Fragen zur aktuellen Jagdpolitik und Sachstandsberichte über die Jagdreviere in der Südbörde Lamstedt standen bei der Hauptversammlung des Hegering 2 zur Debatte. Der Leiter Klaus-Dieter Hoops informierte über jagdliche Geschehnisse des Jahres 2025 und über die bestehende Gesetzeslage. "Auch der Einfluss der Wölfe ist zu merken, denn das Schalenwild ist deutlich weniger geworden", berichtete Hoops.
Den Ferienpass-Kindern ermöglichte der Hegering einen Zugang zur Natur, zum Wild und zur Jagd. Obmann Günter Heinbockel gab die Schießergebnisse für das laufende Jahr bekannt. Besondere Platzierungen bei der Landes- und Bundesmeisterschaft erreichten die Schützen Dieter Müller und Günter Heinbockel selbst. Sie waren bei allen Schießwettbewerben erfolgreich und sicherten sich die besten Plätze in den einzelnen Klassen.
Obmann für Hundewesen Mike Franetzki berichtete umfangreich über die Arbeit und Ausbildung der Jagdhunde. Im Revier Nindorf gibt es seit 2025 wieder einen Hund mit bestandener Brauchbarkeitsprüfung. Hundeführerin Leonie Sticht bildete ihre Hündin hervorragend aus. Den 1. Preis auf der Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) belegte die von Mike Franetzki geführte Hündin "Jule vom Hollbäck".
Naturschutzbeauftragter Bertold Hudaff informierte über die starke Vermehrung der Gänse, die die Flächen abgrasen und für Unruhe sorgen würden. Auch die Nutria-Population sei angestiegen. Die Nagetiere würden in den Revieren ihr Unwesen treiben. "Nun werden auch Drohnen in diesen Revieren zur Rehkitzrettung eingesetzt", so der Vorsitzende Olaf Mohr. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Thomas Söhl ausgezeichnet. (mor)