Verwaltungschef Frank Springer, der Vertreter der Landesbehörde für Straßenbau, Bauleiter Wael Youssef von der Firma Stehnke und Lamstedts Bürgermeister Manfred Knust mit einem Plan für die Baumaßnahem an der B495. Foto: Rohde
Verwaltungschef Frank Springer, der Vertreter der Landesbehörde für Straßenbau, Bauleiter Wael Youssef von der Firma Stehnke und Lamstedts Bürgermeister Manfred Knust mit einem Plan für die Baumaßnahem an der B495. Foto: Rohde
Fahrbahnerneuerung

Ortsdurchfahrt: Sanierung der B495 in Lamstedt startet am Montag

von Ulrich Rohde | 30.04.2026

Ab Montag beginnt die umfassende Sanierung der B495 in Lamstedt. Fünf Bauabschnitte mit Vollsperrungen und Umleitungen fordern Geduld von Anwohnern und Verkehrsteilnehmern. Ziel ist ein Abschluss bis Dezember.

Am Montag, 4. Mai, startet die Sanierung der Ortsdurchfahrt Lamstedt im Zuge der Bundesstraße 495. Die Federführung für das Projekt liegt bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsstelle Stade. Sie rechnet mit einem Abschluss der Baumaßnahme im Dezember dieses Jahres.

Zuletzt hatten Vertreter der Landesbehörde und der bauausführenden Firma Stehnke aus Osterholz-Scharmbeck bei einer Bürgerversammlung im Bördehuus Fragen zu den Bauarbeiten und deren Begleitumstände beantwortet. Die Maßnahme beginnt bei der Straße "Auf den Schmaläckern" und endet an der Kreuzung hinter der Bartholomäus-Kirche. Es handelt sich um eine Strecke von etwa 1100 Metern.

Austausch der Asphaltdecke und Erneuerung der Abflüsse

Die Arbeiten beinhalten den Austausch der Asphaltdecke und die Erneuerung der Abflüsse. Dafür sind fünf Bauabschnitte vorgesehen. Zusätzlich finanziert die Gemeinde Lamstedt aus Fördermitteln zwei barrierefreie Bushaltestellen sowie eine Querungshilfe am Ortseingang bei "Auf den Schmaläckern" und eine Fußgängerampel an der Kreuzung "Kleine Straße / Große Straße". Die Gesamtkosten der Straßensanierung belaufen sich auf etwa 2,1 Millionen Euro.

Zunächst waren lediglich vier Bauabschnitte vorgesehen gewesen. Doch nachdem im Austausch mit der Gemeinde klar wurde, dass dadurch die Dauer der Vollsperrungen für die Anlieger, insbesondere die dort ansässigen Gewerbebetriebe zur Belastung werden würden, entschied man sich, einen fünften Bauabschnitt hinzuzufügen.

Die Bauabschnitte teilen sich folgendermaßen auf: 1. ab Zufahrt Badenius bis Zufahrt Molkerei Lamstedt; 2. ab Zufahrt Molkerei bis Zufahrt Blumengalerie; 3. ab Zufahrt Blumengalerie bis Kreuzung B495/L116; 4. ab Einfahrt Raiffeisen-Markt Lamstedt bis Zufahrt Badenius; 5. ab "Auf den Schmaläckern" bis Einfahrt Raiffeisen-Markt Lamstedt.

Vollsperrung ist für 
Asphaltarbeiten nötig

Für den ersten Abschnitt ist eine Bauzeit von voraussichtlich vier Wochen eingeplant. Die Arbeiten pro Abschnitt werden - auch aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht - unter Vollsperrung durchgeführt. Lediglich der Rettungsdienst genießt hier Vorrecht.

Die Erreichbarkeit der Grundstücke mit dem Auto ist in den einzelnen Bauabschnitten während der Vollsperrungen eingeschränkt beziehungsweise nicht möglich. In den zwei letzten Bauabschnitten können die Pflasterarbeiten zunächst unter halbseitiger Sperrung vorgenommen werden. Bei Start der Asphaltarbeiten wird auch hier eine Vollsperrung benötigt. Der Fußverkehr wird die Baustelle passieren können, Radfahrerinnen und Radfahrer können das Fahrrad schiebend ebenfalls passieren.

Umleitungen in Richtung Bremervörde und Hemmoor ausgeschildert

Während der Bauzeit werden Umleitungen in Richtung Bremervörde und Hemmoor ausgeschildert. Der Verkehr wird über die L116 bis Lintig auf die L119 über Meckelstedt und Großenhain geleitet.

Eine wöchentliche Bürgersprechstunde wird es donnerstags um 9 Uhr geben, die für alle Bürgerinnen und Bürger mit Fragen oder Anliegen geöffnet sein wird. Den Ort des Baustellenbüros wird die Landesstraßenbaubehörde noch bekannt gegeben.

Natürlich können witterungsbedingte Verzögerungen dem zeitlichen Bauablauf einen Strich durch die Rechnung machen.

Bauleiter Wael Youssef: "Der Zeitplan ist eng getaktet"

"Der Zeitplan ist eng getaktet", so Bauleiter Wael Youssef. Viel darf nicht dazwischenkommen. Die Baufirma wolle sich aber flexibel zeigen und den Bedürfnissen der Anlieger so weit es eben geht entgegenkommen. Ziel ist es aber, bis Mitte Dezember fertig zu sein, um dem Handel nicht das Weihnachtsgeschäft zu verhageln. Ohnehin werde angestrebt, im November und Dezember Vollsperrungen zu vermeiden.

Die Baufirma Stehnke sammelt übrigens die Mülltonnen ein, befördert sie zu einem Sammelplatz und bringt sie nach der Leerung wieder an ihre angestammten Plätze zurück.

Für eventuell auftretende Probleme werden durch das Bauunternehmen Hotlines eingerichtet.

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Ulrich Rohde

Redaktionsleiter
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

rohde@no-spamcnv-medien.de

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