K21 zwischen Hemmoor und Lamstedt wieder frei: Der Verkehr rollt
Die Kreisstraße 21 im Landkreis Cuxhaven zwischen Hemmoor und Lamstedt ist wieder frei. Nach winterlichen Verzögerungen sind die Bauarbeiten nun nach über einem halben Jahr abgeschlossen. Der Verkehr rollt seit Donnerstag (21. Mai 2026) wieder.
Die Vollsperrung begann aufgrund des Radwegebaus auf einer Strecke von etwa sechs Kilometern am 6. Oktober 2025. Zahlreiche Autofahrer, die aus Wingst in Richtung Lamstedt oder andersherum fahren wollten, mussten seither Umwege in Kauf nehmen. Die Vollsperrung hatte bei vielen für Unverständnis gesorgt. Der Landkreis begründete sie damit, dass die Bauarbeiten bei einer halbseitigen Sperrung nur sehr eingeschränkt durchgeführt werden könnten und verwies auf gesetzliche Vorgaben hinsichtlich der Sicherheit.
Die Freigabe der Kreisstraße 21 zwischen dem Hemmoorer Ortsteil Bröckelbeck und Lamstedt hatte sich verzögert. Ursprünglich sollte die Vollsperrung im Laufe des Aprils 2026 aufgehoben werden. Das hätte gut zu weiteren Straßenbaumaßnahmen gepasst, aber daraus wurde nichts, sodass der Verdruss zum Beispiel bei vielen Lamstedtern oder Verkehrsteilnehmern, die nach Lamstedt wollten, noch größer wurde.

Es war geplant, mit den Bauarbeiten an der K21 so weit zu sein, dass die Sperrung aufgehoben werden könnte, wenn mit der Sanierung der Lamstedter Ortsdurchfahrt im Zuge der Bundesstraße 495 begonnen würde. Die Arbeiten dort wurden Anfang Mai aufgenommen. Für Händler und Gewerbetreibende in Lamstedt bedeutete die fortgesetzte Sperrung der K21 neben den Einschränkungen durch die innerörtliche Straßensanierung eine zusätzliche Belastung.
Im Verlauf der vergangenen Monate sei es laut Landkreis insbesondere aufgrund der langanhaltenden winterlichen Witterung zu Beginn des Jahres zu Verzögerungen im Bauablauf gekommen. Unabhängig davon seien die Arbeiten durch die ausführende Firma fortlaufend und zügig weitergeführt worden, so der Landkreis, der sich mit der Samtgemeinde Börde Lamstedt und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLSTBV) abgestimmt hätte.
Zuletzt gab es noch umfangreiche Bautätigkeiten im Kreuzungsbereich der Kreisstraßen 21 und 29 innerhalb Bröckelbecks. Eine weitere Haltestelle für den öffentlichen Personennahverkehr wurde geschaffen. Diese soll zukünftig auch vom Anruf-Sammeltaxi angefahren werden. An der Kreuzung mussten auch Verkehrsinseln geschaffen werden, damit die Radfahrer und Fußgänger sicherer vorankommen. Apropos Fahrradfahrer: Die dürften von dem neuen sechs Kilometer langen Radweg am meisten profitieren. Sie können nun recht sicher auf dem 2,5 Meter breiten Asphalt durch das Waldgebiet Westerberg fahren, um beispielsweise den Steingarten mit seinem angeschlossenen Waldlehrpfad und Spielplatz anzusteuern. Der dortige Parkplatz wurde im Zuge der Baumaßnahme auch neu gestaltet.
Vor Beginn der Bauarbeiten im Sommer 2025 wurden Kampfmittelsondierungen durchgeführt. Außerdem hat der Wasserverband Wingst die Gelegenheit genutzt, seine Trinkwasserleitung entlang der Strecke zu erneuern. Im September gab es halbseitige Straßensperrungen. Ab Anfang Oktober folgte die Vollsperrung der Strecke. (flü/ur)
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