Unfall auf der L116 zwischen Lamstedt und Hechthausen: Auto prallt gegen Baum
Ein plötzliches Ausweichmanöver auf der L116 zwischen Lamstedt und Hechthausen endet für zwei Männer aus Stade in einem Unfall. Der BMW prallte gegen einen Baum und die Insassen müssen verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.
Zwei Menschen sind bei der Kollision mit einem Baum auf der L116 verletzt worden. Vorausgegangen war wohl ein Ausweichmanöver.
Zu dem Unfall kam es am Freitagabend (12. Juni 2026) gegen 22.15 Uhr bei Lamstedt. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten aus.
Der 33-jährige Fahrer eines BMW 218i war mit seinem 39-jährigen Beifahrer auf der auf der Landesstraße von Hechthausen in Richtung Lamstedt unterwegs. Auf Höhe der Straße Vor dem Moor lief wohl plötzlich ein Reh über die Fahrbahn. Der BMW-Fahrer versuchte noch, auszuweichen, prallte dabei aber gegen einen Baum. Die beiden Fahrzeuginsassen aus Stade wurden nicht eingeklemmt und konnten das Fahrzeug selbstständig verlassen.
Beide Männer wurden leicht verletzt. Sie wurden von der Feuerwehr erstversorgt und anschließend an den Rettungsdienst zur medizinischen Versorgung übergeben. Sie kamen schließlich zur weiteren Versorgung in das Elbe-Klinikum nach Stade.
Die L116 wurde für etwa eine Stunde voll gesperrt. Die Feuerwehrkräfte leuchteten die Unfallstelle aus, klemmten die Batterie des Fahrzeugs ab, sicherten den Brandschutz und entfernten ausgelaufene Betriebsstoffe.
Am Fahrzeug entstand hoher Sachschaden. Bis zum Abschleppen des Fahrzeugs wurde der Verkehr durch die Polizei halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Im Einsatz waren die Feuerwehr Lamstedt, zwei Rettungswagen des Cuxland-Rettungsdienstes und die Polizei Hemmoor.

Tipps bei Wildwechsel:
- Geschwindigkeit reduzieren: Tempo auf Strecken durch Waldgebiete und an Feldrändern anpassen.
- Fernlicht nutzen: Bei Dunkelheit Fernlicht einschalten, auf reflektierende Augen am Fahrbahnrand achten und Verkehrs- und Hinweisschilder beachten.
- Richtig reagieren: Tieren auf Straßen nicht unkontrolliert ausweichen, da das Manöver oft zu schweren Frontalzusammenstößen mit dem Gegenverkehr oder Bäumen führt. Besser kontrolliert stark abbremsen, hupen, abblenden und das Lenkrad geradeaus halten.
- Nach einem Wildunfall sofort anhalten, Warnblinker einschalten, wenn möglich Warnweste anlegen und die Unfallstelle absichern (Warndreieck aufstellen).
- Bei Verletzungen Notruf rufen.
- Ein Wildunfall ist meldepflichtig, deshalb die Polizei verständigen, die den zuständigen Jäger oder Jachtpächter informiert. Verletze Tiere nicht anfassen, da sie sich wehren könnten.
- Ein verendetes Tier oder Teile davon (zum Beispiel Geweih) dürfen unter keinen Umständen mitgenommen werden. Andernfalls droht eine Anzeige wegen Wilderei.
Von Jürgen Lange
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