625 Jahre Otterndorf: Was für eine Fete - der große Festumzug in Bildern
Otterndorf feiert an diesem Wochenende sein 625-jähriges Jubiläum mit Gästen aus nah und fern. Der große Festumzug mobilisierte am Sonnabendnachmittag Tausende von Mitwirkenden und Zuschauern. Wer dabei war und was es zu sehen gab: Hier in Bildern.
Während im historischen Stadtkern schon fleißig gebummelt und gehandelt wurde und bei sommerlichem Wetter die Schlange am Eisstand immer länger wurde, begann es auch am Aufstellplatz der knapp 80 Wagen und Formationen am Busparkplatz im Liebesweg zu wimmeln. Auf einigen Wagen wurden schon mal die Anlagen aufgedreht, Kinder übten Tanzschritte, Kostüme wurden gerichtet und Musikinstrumente bereitgestellt.
Vor dem Startschuss rief jedoch auf dem Kirchplatz Superintendentin Kerstin Tiemann mit einer kleinen Andacht zur Besinnung und zum Zusammenhalt auf und spendete der Stadt Otterndorf und allen Gästen ihren Segen.

Auch in den Eröffnungs- und Grußworten des Bürgermeisters Claus Johannßen, des Stadtdirektors Frank Thielebeule, des Landrats Thorsten Krüger und des Bürgermeisters der Partnerstadt Penzlin Sven Flechner spiegelte sich der unbedingte Aufruf zu Gemeinschaft und Demokratie wider. Unnachahmlich übrigens die kostümierte Gruppe der Penzliner Freunde, allen voran der mit schräger Stimme "Jubel" fordernde Hofnarr.

Kurz danach setzte sich der Marsch - mit den vorweg marschierenden Offiziellen - in Bewegung. Über die Schul- und Rosenstraße ging es in Richtung historische Innenstadt, wo die Schaulustigen sich die besten Plätze auf den Bürgersteigen gesichert hatten. Klappstühle kamen zum Einsatz, wer strategisch günstig wohnte, brauchte lediglich die Fenster zu öffnen.
Auf der Bühne am Kirchplatz war Utröper Jürgen Schwanemann in seinem Element und gab zahlreiche Erläuterungen zu den Vereinen, Institutionen, Firmen und Fahrzeugen, die in bunten Kostümen und teilweise mit einstudierten Shows, Schlachtrufen und vielen liebevollen Details das Publikum erfreuen wollten. Auch kleine Geschenke gab es reichlich.

Zu den Höhepunkten zählten sicherlich - nur eine Auswahl - die Auftritte der Schulen, Darbietungen der Tanzgruppen und Chöre, die kostümierten Otterndorfer und Penzliner Feuerwehrleute, die englischen Freunde aus Sheringham mit ihrem Downton-Abbey-Wagen, die Ruderer mit Boot und Holzrudern, die Tischler mit einem kompletten Haus auf dem Wagen, die Parade historischer Trecker, gigantische Disco-Wagen, der Rassegeflügelzuchtverein in Hühnerkostümen, die coole Skater-Vorführung mit artistischen Kunststücken auf mobilen Hindernissen auf der Straße und der überaus detailreiche Auftritt des Krankenhauses Land Hadeln.
Der im gesamten Umzug vermittelte Gemeinschaftssinn entsprach genau dem Ziel, das die Otterndorfer und ihre Gäste erreichen wollten.



























































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