In der Nacht wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Otterndorf zur Unterstützung bei einer Hubschrauberlandung alarmiert. Foto: Lange
In der Nacht wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Otterndorf zur Unterstützung bei einer Hubschrauberlandung alarmiert. Foto: Lange
Zwei Alarmierungen

Feuerwehr Otterndorf zweimal gefordert - Rauchmelder und Rettungsflug in einer Nacht

13.08.2025

Zwei Einsätze, wenige Stunden Abstand - von einem Alarm in der Wohnsiedlung bis zur nächtlichen Landung eines Rettungshubschraubers. Was die Feuerwehr Otterndorf dabei erlebte.

Gleich zweimal innerhalb weniger Stunden wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Otterndorf alarmiert. Zunächst löste am Montag (11. August 2025) ein Heimrauchmelder in einem Wohnhaus in der Straße Medemland in Otterndorf aus. Wenige Stunden später folgte in der Nacht ein weiterer Einsatz zur Unterstützung bei einer Hubschrauberlandung am Krankenhaus Land Hadeln.

Alarm am Abend: Heimrauchmelder löst aus

Am Montagabend wurden die Feuerwehrleute zu einem vermeintlichen Brand gerufen. In dem betroffenen Wohnhaus hatte ein Heimrauchmelder lautstark Alarm geschlagen. Bei der ersten Lageerkundung durch den Einsatzleiter stellte sich heraus, dass die Bewohner nicht zu Hause waren. Da weder Rauch noch Feuer zu erkennen waren, wurden die Hausbesitzer informiert, die sich glücklicherweise in der Nähe befanden und schnell eintrafen. Nach einer gründlichen Kontrolle der Räumlichkeiten konnte Entwarnung gegeben werden: Der Alarm war auf eine technische Fehlfunktion des Rauchmelders zurückzuführen. Das Gerät wurde demontiert, und nach etwa 30 Minuten war der Einsatz beendet.

Neben der Absicherung wurde der Landeplatz vorbereitet und für die Ankunft des Hubschraubers hell ausgeleuchtet. Foto: Lange

Jugendlicher Patient muss per Luftweg verlegt werden

Nur wenige Stunden später, am frühen Dienstagmorgen (12. August 2025), folgte der nächste Alarm. Das Krankenhaus Land Hadeln benötigte Unterstützung bei der Landung des Rettungshubschraubers "Christoph Niedersachsen" aus Hannover. Ein jugendlicher Patient war aufgrund seines Gesundheitszustandes nicht transportfähig für den Rettungswagen und musste deshalb per Hubschrauber verlegt werden. Während des Anflugs bereiteten die Einsatzkräfte den Landeplatz vor, leuchteten ihn aus und sicherten die Landung sowie den späteren Start des Hubschraubers ab. Nach etwa einer Stunde war auch dieser Einsatz beendet und die Einsatzkräfte konnten sich in die wohlverdiente Nachtruhe begeben.

Von Jürgen Lange

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