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Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Hemmoor-West im Einsatz bei Starkregen: Das Unwetter führte in Hemmoor unter anderem in Warstade und Westersode zu überfluteten Straßen, Kellern und Häusern. Foto: Jürgen Lange
Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Hemmoor-West im Einsatz bei Starkregen: Das Unwetter führte in Hemmoor unter anderem in Warstade und Westersode zu überfluteten Straßen, Kellern und Häusern. Foto: Jürgen Lange
Unwetter

Starkregen setzt Keller und Straßen in Hemmoor unter Wasser

30.08.2026 Zuletzt aktualisiert: 31.08.2026 09:39 Uhr

Ein heftiges Gewitter hat in Hemmoor am Freitag (28. August 2026) mehrere Feuerwehren stundenlang beschäftigt. Besonders betroffen waren Warstade und Westersode.

Am Freitag (28. August 2026) begann der Nachmittag zunächst mit Regen und einem leichten Gewitter. Gegen 17 Uhr zog dann eine Gewitterfront mit heftigem Starkregen durch die Stadt Hemmoor. Die Alarmierungen der Feuerwehren ließen nicht lange auf sich warten.

Bereits gegen 16.50 Uhr musste die Feuerwehr Mittelstenahe in der Börde Lamstedt zur Kreisstraße ausrücken, um einen umgestürzten Baum zu beseitigen. Kurz darauf häuften sich bei der integrierten Leitstelle Weser-Elbe in Bremerhaven die Anrufe aus Hemmoor.

Wasser wurde durch Toiletten, Duschen, Badewannen und Waschbecken in Häuser gedrückt

Um 16.53 Uhr wurde die Feuerwehr Warstade in die Hauptstraße alarmiert. Dort war durch den Starkregen Wasser in einen Keller gelaufen. In der Hauptstraße im Stadtteil Warstade verschärfte sich die Lage zudem: Große Wassermassen drangen in die Kanalisation. Durch den hohen Druck aus höher gelegenen Bereichen drückte das Wasser anschließend durch Toiletten, Duschen, Badewannen und Waschbecken in mehrere Häuser.

Ein Feuerwehrmann pumpt nach dem Starkregen in Hemmoor Wasser aus einem überfluteten Bereich an einem Wohnhaus. Foto: Jürgen Lange

Die Feuerwehr Warstade teilte sich in mehrere Gruppen auf, um die Einsätze abzuarbeiten. Häuser sowie parallel dazu Abwasserschächte wurden von Wasser und Fäkalien leergepumpt. Andernfalls wäre das Wasser über Toiletten, Duschen und andere Anschlüsse immer weiter nachgelaufen.

Dorfstraße in Westersode wegen Überflutung voll gesperrt

Zeitgleich wurde die Feuerwehr Hemmoor-West alarmiert. Im Stadtteil Westersode musste die Dorfstraße wegen Überflutung voll gesperrt werden. Dort konnten die Abwassergullys die großen Wassermengen nicht mehr aufnehmen. Das Wasser staute sich bis zu zehn Zentimeter hoch auf der Fahrbahn und überflutete mehrere Gärten und Hofeinfahrten. In Wohnhäusern liefen Keller voll, die von den Einsatzkräften ausgepumpt werden mussten.

Ein Feuerwehrmann kontrolliert bei Starkregen eine überflutete Straße in Hemmoor. Foto: Jürgen Lange

Während die Feuerwehr Warstade an mehreren Stellen im Einsatz war, wurde die Feuerwehr Hemmoor-West zur Unterstützung nach Warstade in den Fichtenweg geschickt. Auch dort drohte ein Keller vollzulaufen. Zusätzlich wurde die Feuerwehr Basbeck in die Straße An der Heide alarmiert. Eine Anwohnerin hatte gemeldet, dass auch in ihren Keller Wasser eingedrungen war.

Feuerwehrkräfte pumpen nach dem Starkregen in Hemmoor Wasser aus einem vollgelaufenen Keller. Foto: Jürgen Lange

Nachdem die betroffenen Häuser, Abwasserschächte und Straßengullys von Wasser und Fäkalien freigepumpt waren, konnten die Einsatzkräfte der Hemmoorer Feuerwehren nach mehr als vier Stunden harter Arbeit gegen 21 Uhr an ihre Standorte zurückkehren. Anschließend mussten die Pumpen gereinigt und wieder einsatzbereit gemacht, Schläuche getauscht und die Einsatzbereitschaft aller Fahrzeuge wiederhergestellt werden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Warstade, Hemmoor-West und Basbeck sowie in der Börde Lamstedt die Feuerwehr Mittelstenahe. 

Von Jürgen Lange

Feuerwehrschläuche führen in einen überfluteten Schacht: Nach dem Starkregen pumpten Einsatzkräfte in Hemmoor Wasser aus Kellern, Häusern und Abwasserschächten. Foto: Jürgen Lange

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