Hier gibt es in Cuxhaven und umzu die besten Krabbenbrötchen: Der große CN/NEZ-Test
Frische Nordseekrabben im knusprigen Brötchen sind für viele der Inbegriff von Küstengenuss. CNV-Medien wollte wissen, wo der Klassiker besonders gut schmeckt, und haben zehn Verkaufsstellen in Cuxhaven, Otterndorf und an der Wurster Küste getestet.
Ein knuspriges Brötchen, frisch gepulte Nordseekrabben und die salzige Luft des Meeres - mehr braucht es für echten Küstengenuss kaum. Wahlweise pur oder raffiniert mit Salat, Saucen und Zwiebeln verfeinert, zählt das Krabbenbrötchen zu den beliebtesten Spezialitäten des Nordens. Trotz seines vergleichsweise hohen Preises ist es für viele Einheimische und Urlaubsgäste fester Bestandteil eines Besuchs am Hafen oder am Meer.
Im Sommer 2025 fiel der Genuss allerdings besonders kostspielig aus: Aufgrund geringer Fangmengen und hoher Erzeugerpreise wurden teilweise bis zu 15 Euro pro Krabbenbrötchen verlangt. Mittlerweile hat sich die Situation entspannt. Die Nordseefischer konnten ihre Fänge im vergangenen Jahr deutlich steigern - eine Entwicklung, die sich mittlerweile auch an den Fischtheken bemerkbar macht.

Die zentralen Fragen für den Test:
- Doch wo schmeckt das Krabbenbrötchen am besten?
- Welche Zutaten machen den Unterschied?
- Und wie groß sind die Preisunterschiede im Cuxland?

Die Rahmenbedingungen
Für den großen CN/NEZ-Krabbenbrötchentest hat die CNV-Medien-Redaktion zehn Verkaufsstellen in Cuxhaven, Otterndorf und an der Wurster Nordseeküste ausgewählt und dort jeweils ein Krabbenbrötchen bestellt und verkostet. Wir bitten um Verständnis, dass es sich dabei selbstverständlich nur um eine Auswahl handeln kann - schließlich gibt es im Cuxland noch zahlreiche weitere Fischbrötchenbuden und Verkaufsstellen. Neben dem Preis, dem Gewicht und der Atmosphäre war beim großen CN/NEZ-Test natürlich der Geschmack von zentraler Bedeutung.
Das Resümee des Testers: Der Küsten-Snack ist fast überall schmackhaft. Es gab dennoch Unterschiede, sowohl die Beilagen, Saucen und Brötchen betreffend als auch beim Preis. Das günstigste Krabbenbrötchen in unserem Test kostete acht Euro, das teuerste schlug mit 11,50 Euro zu Buche. Manche Fischbrötchenverkäufer servierten die kleinen Garnelen "ohne viel Gedöns", also pur oder mit Remoulade, andere packten noch Gurken, Zwiebeln, Salatblätter oder Tomate ins Brötchen.
Drei Verkaufsstellen blieben unserem Tester besonders positiv in Erinnerung.
- Bei Kocken in Spieka-Neufeld stehen vier Saucen zur Auswahl; die Cocktailsauce überzeugte auf ganzer Linie.
- Die Bude Vier an der Alten Liebe in Cuxhaven bietet ihre Krabbenbrötchen in drei Größen an. Schon die mittlere Variante für 11,50 Euro überraschte mit einer üppigen Portion Krabben - kaum vorstellbar, wie mächtig erst das große Exemplar ausfällt.
- Auch die Hafenkantine in Cuxhaven punktete mit Vielfalt: Hier können die Gäste zwischen vier Brötchensorten wählen. Unser Tester entschied sich für ein Kartoffelbrötchen mit Krabben, Zwiebeln und Aioli-Knoblauch-Soße - eine ausgesprochen köstliche Kombination.

Mit jeweils fünf Punkten gehen die Bude Vier und die Hafenkantine als Gewinner aus unserem Test hervor - letztlich bleibt die Wahl des besten Krabbenbrötchens aber natürlich Geschmackssache.
Krabben sind eigentlich gar keine
Streng genommen sind die leckeren Tierchen auf dem Krabbenbrötchen keine Krabben, sondern Garnelen. Genauer: Nordsee- oder Sandgarnelen (Crangon crangon). Garnelen gehören zu den Langschwanzkrebsen, während "echte" Krabben wie der Taschenkrebs zu den Kurzschwanzkrebsen gehören. Der Name Krabbe hat sich im Norddeutschen aber irgendwann eingebürgert, und auch die Fischer, die diese kleinen Krebstiere fangen, nennen sich Krabbenfischer und nicht Garnelenfischer.
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