Natürlich gab es Ausfahrten mit der Moorbahn, die durch die besondere Landschaft zuckelte und so den Blick für Naturschutz schulte. Foto: Kramp
Natürlich gab es Ausfahrten mit der Moorbahn, die durch die besondere Landschaft zuckelte und so den Blick für Naturschutz schulte. Foto: Kramp
Mit vielen Bildern

Moormarkt Ahlenfalkenberg ein Besuchermagnet

von Wiebke Kramp | 13.07.2025

Der Moormarkt in Wanna-Ahlenfalkenberg begeistert mit Naturschutz, Falknerei und regionalen Erzeugnissen. Besucher strömen in Scharen, um Greifvögel zu erleben und Buchweizenwaffeln zu kosten, während Naturschutzorganisationen informieren.

Pilzexperte Tom Spengnether aus Altenwalde informierte über die Wirksamkeit von Vitalpilzen.
Die Wollmanufaktur in Cappel hatte auch Wolle von eigenen Pommerschen Landschafen dabei. Foto: Kramp
Weidenflechtkunst aus Lamstedt wurde auf dem Moormarkt präsentiert.
Falknerin Leonie Johland - her mit ihrer Schleiereule - kam bei den Besuchern in Ahlenfalkenberg sehr gut an.
Auch die Naturschutzstiftung des Landkreises beteiligte sich aktiv am Mitmachprogramm
Die Igelhilfe informierte darüber, wie man den stacheligen Gesellen mit einfachen Mitteln helfen kann.
Klar, dass auch der Nabu Land Hadeln Flagge zeigt und auf Projekte aufmerksam macht.
Gingen weg wie warme Semmeln: di Buchweizenwaffeln vom Förderverein Ahlenmoor.
MoorIZ-Leiterin Karin Fäcke freute sich sehr, dass der diesjährige Moormarkt ein Besuchermagnet war.

Diesen Markt gibt es im Sommerprogramm fast so lange, wie die Moorbahn ab Bahnhof durch die besondere Landschaft zuckelt. 20 Jahre sind es in diesem Jahr. Aber mit einem solchen Andrang gleich von Anfang an morgens um 11 Uhr hatte Karin Fäcke am Sonntag nicht gerechnet. Die Leiterin des Moorinformationszentrums (MoorIZ) in Ahlenfalkenberg  war dann vor allem über die begeisterten Rückmeldungen von Besucherinnen und Besuchern des Moormarkt erfreut.

Die Ausfahrten mit der Moorbahn waren für die vielen kleinen und großen Besucher der Renner. Doch der Höhepunkt war Falknerin Leonie Johland mit ihren Vögeln. Ob Vorführungen oder die Gelegenheit zu Erinnerungsfotos mit ihren Greifvögeln und Eulen, ihre Teilnahme am Moormarkt erwies sich offenkundig als Bereicherung. Die von ihr gesammelten Spenden gehen übrigens an das Kinderhospiz.

41 Stände von Kunsthandwerkern, Naturschutzverbänden oder regionalen Erzeugnissen von Eiern, Heidelbeeren, Honig oder Wolle fanden an diesem Sonntag den Weg nach Ahlenfalkenberg und zogen zahlreiches Interesse auf sich. Ob Igelhilfe Kreis Cuxhaven, Nabu Land Hadeln, BUND oder die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Nutztierrassen (GEH) im Elbe-Weser-Raum - sie informierten über ihre Arbeiten im Sinne des Naturschutzes und gaben wertvolle Tipps, wie sich jeder und jede selbst zum Wohl von Tier und Natur einbringen kann.

Nachdem das Stiftungshaus der Naturschutzstiftung des Landkreises fertiggestellt ist, brachte sich das Team um Kerstin Norda aktiv in das Moormarkt-Geschehen mit ein und informierte über landschaftspflegerische Maßnahmen. Hier konnten anhand von Federn Vögel bestimmt und ein Fotobox-Erinnerungsfoto mitgenommen werden.

Buchweizenwaffeln waren der Renner

Zum Informieren über ihre Arbeit hatten die Männer und Frauen vom Förderverein Ahlenmoor gar keine Zeit, sie waren pausenlos am Waffeleisen am Einsatz, um die Nachfrage nach Buchweizenwaffeln mit Heideleermarmelade oder Apfelmus zu stillen.

Um den Moormarkt zu einem schönen Ereignis werden zu lassen, war das gesamte fast 20-köpfige MoorIZ-Team helfend und unterstützend im Einsatz - von Moorbahnfahrern bis Freiwilligendienstler sorgten für eine runde Sache. Charlotte Faller, die im MoorIZ ihr Freiwilliges Ökologischen Jahr (FÖJ) absolviert war beim Kinder-Kreativ-Mitmachprogramm eingesetzt: "Wir sind alle motiviert, hier beim Moormarkt mitzumachen und haben gern viel Zeit da reingesteckt."

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Wiebke Kramp

Redakteurin
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

wkramp@no-spamcuxonline.de

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