Küchenbrand in Wingst: Haus nach Brand unbewohnbar - Bewohnerin im Krankenhaus
Ein nächtlicher Küchenbrand in Wingst (Samtgemeinde Land Hadeln / Kreis Cuxhaven) sorgte für einen Einsatz von Feuerwehr und Rettungskräften. Während die Bewohnerin ins Krankenhaus gebracht wurde, machte der dichte Rauch das Haus unbewohnbar.
Am Mittwochabend (29. April 2026) gegen 22.20 Uhr wurde ein Rettungswagen des Cuxland-Rettungsdienstes zu einem Feuer nach Wingst in die Straße Oppelner Geest alarmiert. Gemeldet war ein Küchenbrand in einem Einfamilienhaus.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten die Bewohner das Feuer bereits selbst löschen können. Allerdings war das gesamte Haus stark verraucht und ein starker Brandgeruch war zu vernehmen. Nachdem das Rettungsdienstpersonal die Bewohner untersucht hatte, wurde eine Bewohnerin vorsichtshalber wegen Verdachts auf Rauchvergiftung zur weiteren Durchsicht ins Krankenhaus gefahren.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung alarmierte die Rettungswagenbesatzung die Feuerwehr Bülkau zur Brandnachschau. Die Einsatzkräfte betraten unter Atemschutz das Haus. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Temperatur an der Zimmerdecke und im Brandbereich in der Küche kontrolliert, um eventuelle versteckte Brandnester zu suchen.

Dem Feuer vorausgegangen war angebranntes Essen auf dem Herd. Der Brand hatte sich bereits auf eine Mikrowelle und rund um den Herd stehende Küchenutensilien ausgeweitet. Die Brandgase, der Ruß und der Rauch machten das Haus unbewohnbar.
Nach der Kontrolle der Feuerwehr lagen die Temperaturen im Normbereich, sodass die Brandstelle für weitere Ermittlungen gegen 23.30 Uhr an die Polizei übergeben wurde, die den Brandort beschlagnahmte. Während die Bewohnerin bereits ins Krankenhaus transportiert worden war, wurde der Bewohner bei Nachbarn untergebracht.
Durch das Feuer und den starken Rauch entstand hoher Sachschaden in bisher unbekannter Höhe. Im Einsatz waren insgesamt 18 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bülkau, ein Rettungswagen des Cuxland-Rettungsdienstes und die Polizei Hemmoor.
Von Jürgen Lange