Unfall nach Giants Run in der Wingst: Hoher Sachschaden an zwei Fahrzeugen
Während der Abreise vom Giants Run in der Wingst kam es am Sonnabend zu einem Auffahrunfall. Drei Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht. An den beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Während der Abreise vom Extrem-Hindernislauf "Giants Run" ist es am Sonnabend (6. Juni 2026) gegen 19 Uhr im Bereich der Kreuzung Dobrock/Hasenbeckallee in der Wingst zu einem Auffahrunfall gekommen. Verletzt wurde niemand, jedoch entstand an den beteiligten Fahrzeugen erheblicher Sachschaden.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 36-jähriger Ford-Fahrer aus dem Landkreis Cuxhaven aus noch ungeklärter Ursache auf einen VW Caddy auf. Dessen 39-jähriger Fahrer aus Cadenberge war auf der Hasenbeckallee unterwegs, als es zum Zusammenstoß kam.

Feuerwehr nach Veranstaltungseinsatz erneut gefordert
Da sich die Feuerwehr Wingst ohnehin noch im Einsatz rund um den Giants Run befand, konnte schnell reagiert werden. Die Einsatzkräfte hatten zuvor gemeinsam mit weiteren Feuerwehren die Laufstrecke abgesichert und das Feuerhindernis auf dem Turnierplatz betreut. Während des laufenden Abbaus wurden sie zum Unfall alarmiert.
Ein Rettungswagen, der sich noch auf dem Veranstaltungsgelände befand, rückte umgehend zur Unfallstelle aus. Aufgrund von insgesamt drei betroffenen Personen wurden ein weiterer Rettungswagen sowie die Feuerwehr nachalarmiert. Nach einer Untersuchung durch den Rettungsdienst stellte sich jedoch heraus, dass alle Beteiligten unverletzt geblieben waren und die Unfallstelle nicht verlassen mussten.

Fahrbahn gesichert und gereinigt
Die Feuerwehr sicherte die Kreuzung ab, stellte den Brandschutz sicher und beseitigte ausgelaufene Betriebsstoffe sowie Trümmerteile von der Fahrbahn. Um den Verkehr im Zuge der Abreise der Sportveranstaltung möglichst wenig zu beeinträchtigen, wurden die beschädigten Fahrzeuge anschließend von den Einsatzkräften auf einen Parkstreifen geschoben.
Nach rund 45 Minuten war der Einsatz beendet. Die Feuerwehr Wingst und die beiden Rettungswagen konnten anschließend zum Turnierplatz zurückkehren und die noch ausstehenden Abbauarbeiten fortsetzen. Gegen 20.30 Uhr endete damit ein ereignisreicher Einsatztag für die Helfer.
Von Jürgen Lange
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