Van fährt auf Kleinwagen auf: 18-Jährige bei B73-Unfall in Wingst schwer verletzt
Auf der B73 in Wingst ist eine 18-Jährige bei einem Unfall schwer verletzt worden. Die Feuerwehr befreite die junge Frau mit der Rettungsschere aus dem Wagen. Ein Hubschrauber flog sie im Anschluss nach Hamburg.
Bei einem schweren Auffahrunfall auf der Bundesstraße 73 in Wingst ist am Freitag (4. September 2026) eine 18-Jährige schwer verletzt worden. Die junge Frau musste von der Feuerwehr Basbeck mit einer Rettungsschere aus ihrem Renault Twingo befreit werden.
Gegen 14.30 Uhr rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zur Stader Straße (B73) in der Wingst aus. Nach Angaben vor Ort war eine 36-jährige Autofahrerin aus Wingst mit einem Ford-Tourneo-Family-Van in Richtung Hemmoor unterwegs. In dem Wagen saß auch ein Kleinkind, hieß es gegenüber CNV-Medien. Vor ihr fuhr eine 18-jährige Wingsterin mit einem Renault Twingo in gleicher Richtung. Als die 18-Jährige in der Stader Straße nach links auf eine Hofeinfahrt abbiegen wollte, übersah dies die 36-Jährige offenbar und fuhr mit voller Wucht von hinten auf den Twingo auf.

Renault Twingo landet bei B73-Unfall im Graben
Durch den heftigen Aufprall wurde der Renault in den Seitenraum geschleudert und kam im Seitengraben zum Stehen. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer alarmierten die Rettungskräfte, leisteten Erste Hilfe und betreuten die drei Fahrzeuginsassen bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte. Die 36-jährige Autofahrerin und das Kleinkind wurden nach der Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsdienst verletzt zur weiteren Behandlung in die Helios-Klinik nach Cuxhaven gebracht.

Während Notarzt und Rettungsdienst die schwer verletzte 18-Jährige versorgten, wurde der ADAC-Rettungshubschrauber "Christoph 67" aus Itzehoe alarmiert. Der Hubschrauber landete nach NEZ/CN-Informationen auf der B73. Anschließend wurde die Patientin an die Hubschrauberbesatzung übergeben und zur weiteren Versorgung in eine Spezialklinik nach Hamburg-St. Georg geflogen.

B73 nach schwerem Unfall in Wingst voll gesperrt
Die Feuerwehren sperrten die Bundesstraße während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme vollständig. Nach Abschluss der Unfallaufnahme wurden ausgelaufene Betriebsstoffe beseitigt und Trümmerteile eingesammelt. An beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden in bislang unbekannter Höhe. Nach der Bergung und dem Abschleppen der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge wurde die B73 gegen 16.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Wingst und Basbeck, der stellvertretende Gemeindebrandmeister Thomas Schmidtke, ein Notarzt, drei Rettungswagen aus Hemmoor, Cadenberge und Otterndorf des Cuxland-Rettungsdienstes, der Rettungshubschrauber "Christoph 67" aus Itzehoe, zwei Fahrzeuge der Polizei Hemmoor sowie der ADAC-Abschleppdienst.
Von Jürgen Lange
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